Microsoft Spartan-Browser (Fake-Screenshot)

Ende 2014 machte eine interessante Schlagzeile die Runde: Microsoft bastelt an einem neuen Browser, nein, nicht Internet Explorer 12, sondern wirklich etwas Neues. Viele Spekulation machten und machen noch die Runde, wie der unter dem Codenamen „Spartan“ laufende Browser aussehen könnte und vor allem, was er kann.

Nun tauchte bei BGR.com ein Screenshot des vermeintlichen „Spartaners“ auf. Allerdings wurde dieser von Tom Warren umgehend als Fake deklassiert.

Microsoft Spartan-Browser (Fake-Screenshot)

Microsoft Spartan-Browser (Fake-Screenshot)

Ich persönlich hoffe nur, dass es sich hier nicht nur um einen Fake, sondern um einen schlechten Scherz handelt und das der Browser nicht mal ansatzweise so aussehen wird. Spartanisches Design hat der Screenshot ja, aber eklig klicki-bunti sieht er auch aus. Furchtbar.

Heartbleed

Etwas erstaunt war ich doch, als heute mein Opera-Browser mich heute mit einer Update-Meldung begrüßte: Das Desktop Team hat die Version 12.17 veröffenlicht.

Wow, tatsächlich nochmal ein Update für die gute alte 12.x-Version mit Presto-Engine. Kleine Wermutstropfen: Das Team hat zwei Sicherheitslücken geschlossen, eine davon steht im direkten Zusammenhang mit Heartbleed. Der Autoupdater ist davon betroffen. Sollte jemand das Zertifikat bei Opera stehlen, könnte er ggf. den Autoupdater entsprechend manipulieren.

Heartbleed

Schön wäre natürlich, wenn es konkrete Anhaltspunkte geben würde, dass wir in naher Zukunft aber auch nochmals offizielle Updates für die 12.x-Version sehen würden 🙂

Opera 19 - Die Lesezeichenleiste

Das Desktop Team hat die finale Version von Opera 19 veröffentlicht. “Neuerungen” sind die Rückkehr der Lesezeichenleiste und die Möglichkeit, beliebige Fotos als Hintergrund im Speed Dial zu benutzen.

Freunde, was soll ich Euch sagen – Nach wie vor bin in enttäuscht vom Opera Browser. Im Nachhinein betrachtet, hätte man bei dem bleiben sollen, was man hatte und konnte: Presto – eine eigene Engine, die konsequent und gut weiterentwickelt wird, mit guten neuen Features.

Opera 19 - Die Lesezeichenleiste

Opera 19 – Die Lesezeichenleiste

Seit man sich von der eigenen Engine vor einiger Zeit verabschiedete und entschied auf Chromium umzusteigen, ist der Opera Browser einfach nicht mehr so wie früher. Es fehlen noch immer viele, viele Features, die Alteingesessene liebgewonnen hatten. Gut die Lesezeichenleiste ist wieder da, aber nicht in gewohnter Funktion. Man hat seine eigene Identität verloren.

Mir geht es nicht alleine so, viele User denken so und sind immer noch mit Version 12.16 unterwegs. Auch einer der “Väter” des Opera Browsers, Jon S. von Tetzchner äußerte sich erst kürzlich kritisch über den Weggang von der eigenen Engine.


Ach, der Opera Browser bleibt auch in seiner aktuellen Fassung irgendwie (m)ein Sorgenkind, kann mich nicht überzeugen. Da verkündigt das Desktop Team auf seinem Blog die Veröffentlichung der finalen Version 18, passend zum nunmehr 18. Geburtstag.

Die neuen Features sind fast alle irgendwie schon einmal dagewesen, damals zu Presto-Zeiten, als der Opera Browser noch einen eigenen Charakter besaß.

“Neu” sind die Integration von Mikrofon und Kamera, die Möglichkeit Suchmaschinen per Kontextmenü aus beliebigen Suchfelder auf Webseiten zu erstellen (übrigens eine sehr gute Funktion, gibt’s aber gefühlt schon ewig).

Opera 18

Passend zur anstehenden Weihnachtszeit unterstützt die Version 18 nun (wieder) Themes, welche unter Opera Add-ons heruntergeladen werden können. So könnt Eurem Browser z.B. einen vorweihnachtlichen Touch geben 🙂 Auch lassen sich wieder Tabs zwischen verschiedenen Fenstern hin- und her verschieben.

Alles in allem bleibt auch diese Version für mich eher enttäuschend, da man funktional noch immer weiter hinter dem früheren Umfang zurückliegt. Ich hoffe, da tut sich in den Folgeversionen noch etwas. Immerhin schreitet man relativ fix mit den Versionsnummern voran.