PatchCleaner – Windows Installer Verzeichnis aufräumen

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PatchCleaner - Tool zum Aufräumen des Windows Installer Verzeichnisses
PatchCleaner - Tool zum Aufräumen des Windows Installer Verzeichnisses
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Das Problem: Windows Installer Verzeichnis nimmt viel Speicherplatz weg

Auf diversen unserer PCs haben wir aktuell das Problem, dass die C:\ Partition der Speicherplatz ausgeht, da die Zuordnung im ursprünglich erstellten Windows-Image etwas knapp bemessen wurde. Sämtliche allgemeinen Maßnahmen wie das Leeren der Temp-Verzeichnisse, Abschalten des Ruhezustands etc. haben nur kurzfristige Effekte. Einen weiteren Speicherfresser konnte ich im Windows Installer Verzeichnis ausmachen, der eifrig MSIs/MSPs sammelt. Vermutlich auch durch SCCM / Windows Updates usw.

Diesen Ordner zu bereinigen, kann Nebeneffekte mit sich bringen und ist darum mit äußerster Vorsicht zu genießen. Ein Backup solltest Du ggf. also zur Hand haben. In verschiedenen Foren wird dieses Thema immer wieder heiß diskutiert. Vor vielen Jahren hatte Microsoft mit dem Windows Installer Clean Up Utility einst sogar ein eigenes Tool zum Aufräumen, doch irgendwann verschwand dieses dann ersatzlos… Ein weiteres Tool namens WICleanup soll laut einigen Foren-Einträgen nicht (mehr) zuverlässig arbeiten, sodass ich mir dieses auch gar nicht näher angeschaut habe.

Ein mögliche Lösung: Das Tool PatchCleaner

Der hier beschriebene Tipp sollte sehr behutsam eingesetzt und immer zuerst auf „unwichtigen“ PCs in Deiner IT-Landschaft getestet werden. Während meiner Recherche bin ich auf das Tool PatchCleaner von Homedev gestoßen, welches einen meiner Meinung nach einen recht guten Ansatz verfolgt. Ich teste es derzeit selbst noch auf mögliche negative Effekte und schildere daher nur meinen ersten Eindruck, welcher bis dato jedoch positiv ausfällt.

Erstens gefällt mir an dem Tool, dass dem Entwickler Probleme im Zusammenhang mit Adobe Installern Probleme bekannt sind und er diese darum per se ausgeklammert. Zweitens ist es aus meiner Sicht sehr vorteilhaft, dass dieses Tool im Gegensatz zu anderen ähnlichen Tools (wie WICleanup) nicht nur den „magischen Löschen“ Button bietet. Neben dem Löschen-Button gibt es eine Funktion Move, mit welcher die verwaisten Installer z. B. auf eine andere Partition ausgelagert werden können und somit im Zweifelsfall nochmal griffbereit sind.

Genau für diese Variante habe ich nun während meiner Evaluierungsphase auf den Test-PCs entschieden. Die von PatchCleaner als obsolet identifizierten MSI- und MSP-Dateien habe ich in ein Backup Verzeichnis auf einer anderen Partition verschoben. Für den Fall, dass Windows bei einer Deinstallation, Reparatur etc. nun doch nochmal diese besagten Dateien anfordern sollte, ist ein erneuter Zugriff möglich.

Kleiner Wermutstropfen: Seit März 2016 gab es leider keine Aktualisierung seitens des Entwicklers mehr. Somit werden etwaige auf Windows 10 bezogene Änderungen in den aktuellen Versionen 1709 und 1803 nicht berücksichtigt, sofern es welche geben sollte.

Weitere Informationen zum PatchCleaner etwa zur Funktionsweise oder der Kommandozeilen-Nutzung (CLI) findest Du auf der Webseite von Homedev.

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