Da erhalte ich heute doch eine e-Mail von einem gewissen Fritz W., der mich zu einem reichen Menschen machen möchte.

Ich machte 10 Euro zu 32.520 Euro innerhalb der ersten 30 Tagen mit diesem Marketingplan, welchen ich im Begriff bin, Ihnen mitzuteilen. Wenn Sie sich entscheiden, die folgenden Anweisungen und erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, können auch

Sie sich auf einen so umwerfenden Erfolg einstellen!

Es handelt sich hierbei um den sogenannten PayPal Kettenbrief – natürlich ein Schneeball- oder Pyramidensystem, bei dem man immer wieder neue Bekloppte finden muss, die die Summe x (hier: 10 Euro) einzahlen, und selbst rutscht man eine Ebene hinauf und erhält Geld – natürlich völlig „legal“

Warum ist dieses Geschäft legal?

Der Gesetzgeber tituliert ein System immer dann als illegal, wenn (selbst wenn nur in der Theorie) angenommen werden muss, dass eines Tages „den Letzten die Hunde beißen“. Im Klartext: wenn der letzte Kunde/User keinen Gegenwert mehr für seinen finanziellen Einsatz erhält oder erhalten kann!

Jeder zahlende Kunde dieses Systems erhält jedoch ein Ebook mit für jeden Internetuser unschätzbarem Wissen, nämlich, wie man kostenlos (ohne zu bezahlen) international Internet-Werbung betreiben kann. Dieses Wissen kann der User für jede bereits bestehende eigene Webseite / Partnerseite und/oder Emailwerbung nutzen, um damit seine eigenen Produkte / Dienstleistungen oder Vermittlungsgeschäfte im Internet bekannt zu machen. Nutzt der User dieses Wissen zusätzlich für diesen gigantischen Marketingplan, hat er zusätzlich die Möglichkeit, das hier beschriebene Einkommen zu erzielen.

Damit wäre klargestellt, dass die Teilnahme an diesem Marketingplan nicht illegal ist! Jeder zahlende Kunde erhält einen Gegenwert (Ebook inkl. Lizenz zum Weiterverkauf), welches er nun über diesen Marketingplan selbst anbieten kann und/oder das Wissen aus dem Ebook nur für sich selbst nutzt!

Wow, da möchte dieser Fritz mich doch glatt an seinem Reichtum teilhaben lassen und schreibt dafür mehrere Seiten mit den genauen Details, wie ich vorgehen muss. Na, wenn man da nicht gleich zugreifen „muss“ – die Mail hab ich jedenfalls gleich gelöscht.


Zur Zeit spammt ein gewisser „John“ meinen Web.de-Account zu. Mindestens 3 e-Mails landen täglich von ihm oder besser gesagt es in meinem Account. Stets mit schlüpfrigen Angeboten, die ich natürlich selbstverständlich kostenlos mir ansehen darf.

 

Natürlich haben die Mails auch immer einen Link, den man anklicken soll, wenn man keine Mails mehr wünscht. Aber anklicken? Wer weiß schon, was dann passiert, dann kommt wahrscheinlich erst eine richtige Menge, da die e-Mail Adresse für die Heinis nun auch real existiert, also wird sie verkauft. Baah, diese Spammer nerven echt total. Und dem idi (Interessenverband Deutsches Internet e.V.) den Spam melden bringt leider auch nichts, der der Absender mit hoher Wahrscheinlichkeit eh im Ausland sitzt und nicht belangt werden kann.


Stephan hat gerade einen Anagramm-Generator über seinen Blognamen „Prometeo“ laufen lassen und dabei interessante Anagramme mit Filmen, Poesie und Opern erhalten.

Hhmm, ganz lustig, also gleich mal auch meinen Blogtitel „Tobbis Blog“ drüberlaufen lassen und folgende Ergebnisse erhalten:

Gefundene Anagramme:
1. GIB LOB OBST    <– Ja, ab und zu sollte Obst gelobt werden
2. GIB LOBS BOT
3. GIBST LOB OB    <– klingt bayrisch: Gib dein Lob ab 😉
4. GIBT LOBS OB
5. BOG BIS LOBT
6. BOG BITS LOB
7. BOG BIST LOB
8. BOG BIT LOBS
9. BOGST BI LOB

 

Der Rest ergibt meiner Meinung nach leider wenig Sinn – Schade, da hatte ich mir ein wenig mehr erhofft 😐