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Happy SysAdmin Day 2018

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Sysadmin Day - Der Admin hält die IT-Infrastruktur am Laufen
Bildquelle: Pexels / Panumas Nikhomkhai

Heute war er wieder, der alljährliche Sysadmin Day (oder in Langform: System Administrator Appreciation Day). Bereits seit 2000 gebührt an jenem letzten Freitag im Juli eines Jahres der Dank allen Server-Admins, Netzwerkadministratoren, Service-Desk Mitarbeitern und anderen IT-Mitarbeitern. Tagtäglich sorgen sie dafür, dass die IT-Infrastruktur in den Unternehmen läuft, Mails rein und rausgehen, zentrale Dienste bereitstehen und natürlich dem DAU geliebten Anwendern geholfen wird.

Und? Hat man an Dich und Deine Kollegen mit einem Kuchen, einer Tafel Schokolade, aufgrund des heißen Sommertages mit einem Eis oder vielleicht auch nur mit einem „Danke“ gedacht? Wahrscheinlich eher nicht, denn ich habe so das Gefühl, dass außer uns Admins den „Ehrentag“ gar kein normaler Mitarbeiter kennt. Und somit können wir uns gegenseitig am Sysadmin Day auf die Schulter klopfen und für das loben, was im letzten Jahr wieder geleistet wurde. Doch dann heißt es, denn Staub abklopfen und weiter machen, schließlich soll das Herz des Unternehmens doch weiter schlagen. Recht amüsant hat Sophos, Anbieter von IT-Sicherheitslösungen, das Thema im vergangenen Jahr in Videoform dargestellt:

Bist Du heute am SysadminDay bedacht worden? Schreib es mir gerne in die Kommentare. Vielleicht hast Du ja eine interessante Anekdote parat, in welcher Du von den Mitarbeitern aus anderen Abteilungen (positiv) überrascht worden bist.

Darüber hinaus bedanke ich mich natürlich bei DIR, lieber Admin da draußen, für die von Dir geleistete Arbeit! Und wenn ein Anwender mal wieder mit etwas Absurdem um die Ecke kommt, hilft im Zweifelsfall erstmal das Zitat aus der britischen Sitcom IT-Crowd*: Have you tried, turning it off and on again?

Veeam Backup & Replication 9.5 Update 3a veröffentlicht

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Veeam Backup & Replication 9
Veeam Backup & Replication 9

Das Team von Veeam hat kürzlich das Update 3a der Version 9.5 von Backup & Replication veröffentlicht. Diese Zwischenupdate bringt unter anderem die Unterstützung von VMware vSphere 6.5 U2 sowie 6.7 mit. Bei Microsoft Windows wird nun neben dem April 2018 Update von Windows 10 auch das Windows Server 1803 Release supported.

Weitere Verbesserungen gab es neben besserem Microsoft Azure Support auch im Bereich der Transportmodi Direct Storage Access (DirectSAN) und Virtual Appliance (Hot Add). Des Weitere gab es kleinere Fehlerbehebungen etwa in Bezug auf die Performance in größeren Umgebungen, Fehlerkorrekturen bei der Wiederherstellung über Direct NFS oder im Zusammenspiel mit HP Enterprise 3PAR und StoreOnce Devices.

Für mich heißt das wie immer ein paar Tagen warten und dann wird das Patch eingespielt. Bin vor allem auf die Performance-Verbesserungen gespannt. Mal schauen, ob es spürbare Unterschiede geben wird 😀

Ausführliche Informationen kannst Du den offiziellen Release Notes im KB2646 entnehmen.

Veeam-Ordner VBRCatalog nimmt viel Speicherplatz weg

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Veeam Backup & Replication: Das Verzeichnis VBRCatalog wächst sehr stark an
Veeam Backup & Replication: Das Verzeichnis VBRCatalog wächst sehr stark an

Vor kurzem stellte ich auf dem Veeam Backup & Replication Server fest, dass sich eine Partition mehr und mehr füllte. Mittels dem Tool TreeSize konnte ich dann recht schnell den Ordner VBRCatalog als Grund für den enormen Speicherverbrauch ausmachen. Knapp 300 Gigabyte wurden durch das Verzeichnis verschlungen. Knapp 50% gingen davon sogar auf das Konto einer einzigen VM. Dazu später mehr, zunächst einmal die Frage: Wofür wird das Verzeichnis VBRCatalog überhaupt benötigt?

VBRCatalog: Veeam Backup Catalog indexiert Dateien der Gast-VMs

Veeam Backup & Replication verwendet zur Dateiindexierung der Gast-VMs den Veeam Guest Catalog Dienst. Dieser kann in Deiner Veeam-Umgebung in zwei Ausprägungen auftauchen:

  1. Der Veeam Guest Catalog Service auf Deinem Backup-Server fungiert als lokaler Katalogdienst. Dieser sammelt Indexdaten von Backupjobs und speichert sich im Verzeichnis VBRCatalog ab. Standardmäßig liegt dieser unter C:\VBRCatalog, falls kein benutzerdefinierter Pfad definiert wurde.
  2. Auch der Veeam Backup Enterprise Manager greift auf den Veeam Guest Catalog Service als globalen Katalogdienst zurück. Der globale Dienst kommuniziert mit den lokalen Diensten auf den Backup-Servern (sofern mehrere vorhanden sind, ansonsten mit dem lokalen Dienst). Er führt darüber hinaus Tasks wie die Replizierung der lokalen Indexdaten in den globalen Katalog durch oder ermöglicht auch das gezielte Durchsuchen der Dateien in den aktuellen und archivierten Backup der Gast-VMs.

Detaillierte Informationen findest Du im Hilfecenter im Bereich VM Guest File System Indexing.

Aktiviert Du in einem Backup-Job die Option „Enable Guest File System Indexing„, kümmert sich folglich der oben genannte Dienst darum, dass sämtliche Dateien indexiert und für Dich durchsuchbar werden.

Die Option Guest File System Indexing von Veeam Backup & Replication

Warum wächst das Verzeichnis so stark an?

Bei virtuellen Maschinen, die eine sehr starke Veränderungsrate auf Dateiebene haben (nebenbei bemerkt: Dies bekommst Du etwa mit dem Report VM Change Rate von Veeam One recht gut heraus), kann der Katalog immens anwachsen. In meinem Fall war die Dateiindexierung bei einem Job aktiviert, der einen DMS-Server sichert. Die Struktur des DMS-Filessystems wirkte sich in diesem Fall extrem negativ auf die Dateiindexierung von Veeam aus. Vielmehr war in diesem Fall entscheidend, dass sie auch komplett überflüssig war. Folglich habe ich die Indexierung in diesem Job zunächst einmal abgeschaltet.

Wie viele Daten bzw. wie lange Veeam die Daten der Indexierung vorhält, hängt außerdem von der so genannten Retention Period ab, die Du etwa im Enterprise Manager unter Settings findest. Standardmäßig ist dieser Zeitraum auf drei Monate eingestellt, man kann diesen auf maximal einen Monat herabsetzen.

Veeam Enterprise Manager: Option Retention Period

Speicherplatz zurückgewinnen

Alleine das Herabsetzen der Retention Period bzw. das Abschalten der Indexierung der betroffenen Jobs bracht wenig Erfolg, sodass ein weiterer „Kniff“ zum Einsatz kam. Im Verzeichnis \VBRCatalog\Machines findest Du zu jeder virtuellen Maschine, für die ein eigener Index angelegt wurde, einen separaten Ordner. Hier habe ich mir die betroffenen Maschinen-Verzeichnisse herausgesucht und gelöscht. Vor dem Löschen solltest Du aber auf jeden Fall sicherstellen, dass die VM durch keinen Backup-Job mehr indexiert wird.

Knapp 300 GB habe ich nach dem Löschen gewonnen. Warnungen oder Fehler gab es keine in den Logs. Allgemein scheint es so zu sein, dass Veeam schon seit vielen Versionen in diesem Verzeichnis auch gerne mal älteren Müll mit sich rumschleppt. Bei ein paar Megabyte ist dies sicherlich nicht dramatisch, dennoch kann es nicht schaden, sich mal die Timestamps der einzelnen Ordner anzuschauen. In meinem Fall lag hier auch noch der eine oder andere verwaiste Ordner von VMs, die es schon lange nicht mehr gibt…

Fazit

Für mich ergab sich unterm Strich vor allem eine Sache: Besser aufpassen, welche Häkchen man setzt. Beim Erstellen der Backup-Jobs hatte ich die Option der Gäste-Indexierung angehakt, obwohl sie gar nicht notwendig gewesen wäre. Zu allem Überfluss wirkte sich dies dann so negativ aus, dass etliche Gigabyte Speicherplatz verloren gingen. Durch das Ändern der Vorhaltezeiten und einem kleinen manuellen Eingriff konnte ich der Lage aber relativ einfach wieder Herr werden. Künftig werde ich hin und wieder erneut einen Blick in das Verzeichnis werfen und auf verdächtige Zuwächse untersuchen.

PatchCleaner – Windows Installer Verzeichnis aufräumen

PatchCleaner - Tool zum Aufräumen des Windows Installer Verzeichnisses
PatchCleaner - Tool zum Aufräumen des Windows Installer Verzeichnisses

Das Problem: Windows Installer Verzeichnis nimmt viel Speicherplatz weg

Auf diversen unserer PCs haben wir aktuell das Problem, dass die C:\ Partition der Speicherplatz ausgeht, da die Zuordnung im ursprünglich erstellten Windows-Image etwas knapp bemessen wurde. Sämtliche allgemeinen Maßnahmen wie das Leeren der Temp-Verzeichnisse, Abschalten des Ruhezustands etc. haben nur kurzfristige Effekte. Einen weiteren Speicherfresser konnte ich im Windows Installer Verzeichnis ausmachen, der eifrig MSIs/MSPs sammelt. Vermutlich auch durch SCCM / Windows Updates usw.

Diesen Ordner zu bereinigen, kann Nebeneffekte mit sich bringen und ist darum mit äußerster Vorsicht zu genießen. Ein Backup solltest Du ggf. also zur Hand haben. In verschiedenen Foren wird dieses Thema immer wieder heiß diskutiert. Vor vielen Jahren hatte Microsoft mit dem Windows Installer Clean Up Utility einst sogar ein eigenes Tool zum Aufräumen, doch irgendwann verschwand dieses dann ersatzlos… Ein weiteres Tool namens WICleanup soll laut einigen Foren-Einträgen nicht (mehr) zuverlässig arbeiten, sodass ich mir dieses auch gar nicht näher angeschaut habe.

Ein mögliche Lösung: Das Tool PatchCleaner

Der hier beschriebene Tipp sollte sehr behutsam eingesetzt und immer zuerst auf „unwichtigen“ PCs in Deiner IT-Landschaft getestet werden. Während meiner Recherche bin ich auf das Tool PatchCleaner von Homedev gestoßen, welches einen meiner Meinung nach einen recht guten Ansatz verfolgt. Ich teste es derzeit selbst noch auf mögliche negative Effekte und schildere daher nur meinen ersten Eindruck, welcher bis dato jedoch positiv ausfällt.

Erstens gefällt mir an dem Tool, dass dem Entwickler Probleme im Zusammenhang mit Adobe Installern Probleme bekannt sind und er diese darum per se ausgeklammert. Zweitens ist es aus meiner Sicht sehr vorteilhaft, dass dieses Tool im Gegensatz zu anderen ähnlichen Tools (wie WICleanup) nicht nur den „magischen Löschen“ Button bietet. Neben dem Löschen-Button gibt es eine Funktion Move, mit welcher die verwaisten Installer z. B. auf eine andere Partition ausgelagert werden können und somit im Zweifelsfall nochmal griffbereit sind.

Genau für diese Variante habe ich nun während meiner Evaluierungsphase auf den Test-PCs entschieden. Die von PatchCleaner als obsolet identifizierten MSI- und MSP-Dateien habe ich in ein Backup Verzeichnis auf einer anderen Partition verschoben. Für den Fall, dass Windows bei einer Deinstallation, Reparatur etc. nun doch nochmal diese besagten Dateien anfordern sollte, ist ein erneuter Zugriff möglich.

Kleiner Wermutstropfen: Seit März 2016 gab es leider keine Aktualisierung seitens des Entwicklers mehr. Somit werden etwaige auf Windows 10 bezogene Änderungen in den aktuellen Versionen 1709 und 1803 nicht berücksichtigt, sofern es welche geben sollte.

Weitere Informationen zum PatchCleaner etwa zur Funktionsweise oder der Kommandozeilen-Nutzung (CLI) findest Du auf der Webseite von Homedev.

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