Offiziell soll die Version 12.1 erst am kommenden Mittwoch, dem 16. November zur Verfügung stehen, auf den FTP-Servern findet man aber schon den Download der 32- und 64-Bit Version.

Neben einer neuen Optik der Oberfläche, wurden vor allem Kernkomponenten wie der Kernel (nun Version 3.1), KDE (4.7.2) bzw. Gnome (Version 3.2) wurden aktualisiert.

Neu ist aber auch das Dateisystem Btrfs, dass nun neben den gewohnten Ext3 und Ext4 ausgewählt werden kann. Damit verbunden kann auch das darauf basierende Tool “Snapper” zum Einsatz kommen, das Snapshots vom System erstellen und verwalten kann. So können Systemänderungen rückgängig oder versehentlich gelöschte Dateien wiederhergestellt werden.

Weitere Neuerungen und Änderungen könnt ihr im openSUSE 12.1 Portal nachlesen.


Die Linux Foundation feiert den 20. Geburtstag des freien Betriebssystems Linux. Das folgende Video und die Infografik zeigen einige Meilensteine der zwei Dekaden des Pinguins.

Memorable Linux Milestones


Seit einiger Zeit beschäftige ich mich ja auch ein wenig mit Linux, administriere bei uns in der Firma mittlerweile zwei eigens aufgesetzte Systeme jeweils mit einem OTRS-Testsystem (Helpdesk), sowie OCS/GLPI-Produktivsystem (Inventarisierung) und Smokeping. Beide Server laufen mit OpenSUSE 11.2.

Die Nachfolgeversion 11.3 soll zur vorigen Version diverse Neuerungen bieten, so gibt es zur Desktopauswahl neben Gnome und KDE nun auch Lightweight X11 Desktop Environment (kurz: LXDE). Künftig wird auch direkt im Installer erstmals das neue Btrf-Dateisystem unterstützt, dies hat allerdings noch experimentellen Charakter, also nichts für eine Produktivumgebung.

Im Desktop-Bereich dürften sich vor allem die Netbook-Besitzer unter Euch freuen, denn für Diese verspricht OpenSUSE mit dem „Plasma Netbook Workspace“ im KDE einen „schnellen und schönen“ Zugriff auf Anwendungen.

Ob ich schon auf die 11.3 aktualisiere? Nö, eine Sache, die ich während der Ausbildung von einem unserer damaligen Admins mitgenommen habe: Niemals die aktuelle Version nehmen, immer die Vorversion und auf Updates warten, die Fehler können erstmal die Anderen suchen (und entdecken 😀 ) .


opensuse Habe heute meinen ersten Linux-Server aufgesetzt, erstmal als Testumgebung und dann produktiv.

Hierbei habe ich mich für das System openSUSE 11.2 entschieden, welches als Webserver fungieren soll. Ich muss sagen, dass es schon ein wenig Umgewöhnung ist, wenn man bisher größtenteils nur im Windows-Umfeld gearbeitet hat. Aber insgesamt muss ich sagen, dass mich das System durchaus überzeugt und bereits auf den ersten (und zweiten) Blick viele gute Features bietet und auch gut zu handhaben ist.

Mal schauen, Montag geht es dann weiter mit Detail-Konfiguration (VirtualHosts etc) des Apache2.