Vor kurzem hat Veeam die Version 9.5 der Availability Suite, und damit impliziert auch der Produkte Backup & Replication sowie ONE veröffentlicht.

Während das Upgrade von Backup & Replication bei mir reibungslos klappte, stellte ich nach dem ONE Upgrade fest, dass die Lizenz als ungültig markierte wurde. Ich lud mir also aus dem Veeam Portal die aktuellste Lizenz-Datei herunter, um diese erneut einzuspielen. Zunächst wurde diese vermeintlich auch als valide angezeigt, beim erneuten Anzeigen des Lizenz-Fensters erschien jedoch die Meldung „License signature is invalid„.

Veeam ONE – License signature is invalid

Verschiedene Versuche blieben erfolglos, sodass ich mich an den Veeam Support wandte. Prompt erhielt ich die Rückmeldung, dass es sich tatsächlich um einen Bug handelt, der sich aber beheben lässt.

Der Support schickte mir dazu einen Link zu einer DLL Dateien, die auszutauschen ist. Ich werde diese DLL allerdings aus rechtlichen Gründen nicht bereitstellen, möchte aber dennoch das Vorgehen beschreiben:

  1. Eröffne beim Veeam Support ein Ticket, dass Du das oben stehendes Problem hast. Im Normalfall solltest Du dann recht zügig eine Mail vom Veeam Support mit einem FTP-Zugang erhalten. Im FTP-Verzeichnis kannst Du dann die aktualisierte VeeamNET.dll herunterladen.
  2. Beende auf Deinem Veeam ONE Server den Dienst „Veeam ONE Monitor Server
  3. Im Anschluss kopierst Du die neue Version der VeeamNET.dll in das Verzeichnis C:\Program Files\Veeam\Veeam ONE\Veeam ONE Monitor Server. Zur Sicherheit solltest Du die vorhandene Version z. B. in .OLD umbenennen oder wegsichern.
  4. Starte zuvor beendeten Dienst „Veeam ONE Monitor Server“ wieder.
  5. Wenn Du jetzt über die Veeam ONE Konsole die Lizenzinformationen öffnest, sollte alles wieder wie gewohnt „valide“ aussehen. 🙂

    Veeam ONE – Valide Lizenzinformationen

Leider ist in der Knowledge Base von Veeam noch kein Hinweis zu finden, oder ein offizielles Update verfügbar. Ich hoffe, diese Zusammenfassung hilft Dir weiter 🙂


Vor kurzem habe ich einen Windows Server 2008 R2 Server, auf welchem VMware vCenter 5.5 läuft, auf die aktuelle Windows Server 2012 R2 Version aktualisiert.

Die Windows Server Aktualisierung ging flott von Statten und auf den ersten Blick schien alles problemlos geklappt zu haben, allerdings konnte der „Virtual Center Service“ Dienst aufgrund eine Abhängigkeit nicht mehr gestartet werden. Es wurde der Fehler 1075 mit der Meldung „Der Abhängigkeitsdienst ist nicht vorhanden oder wurde zum Löschen markiert“ (Englisch: „The dependency service does not exist or has been marked for deletion“) angezeigt.

Um das Problem zu beheben, muss ein Eintrag in der Registry geändert werden, welcher den abhängigen Dienst enthält:

  1. Öffnet zunächst die Registrierdatenbank vom Windows Server
  2. Navigiert zum Hive „HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\vpxd
  3. Hier existiert eine Mehrteilige Zeichenfolge (REG_MULTI_SZ) mit der Bezeichnung „DependOnService
  4. Öffnet den Eintrag und löscht die Zeile „ProtectedStorage“ heraus und bestätigt.

    VMware vCenter: Abhängige Dienste in der Registry bearbeiten

  5. Der „Virtual Center Service“ Dienst lässt sich wieder starten.

Der Dienst „ProtectedStorage“ stellte seit Windows XP / Server 2003 einen geschützten Bereich zur Verfügung, der Daten wie Passwörter und private Schlüssel speicherte. Unter Windows Server 2012 ist dieser Dienst allerdings nicht mehr vorhanden und verhindert deshalb den Start des vCenter Dienstes.


Im aktuellen Januar-Build 9926 von Windows 10 kann man einen neuen Anmeldebildschirm aktivieren. Spielerei ja, und ob’s die neue LogonUI so wirklich in die finale Version schafft? Zumindest der Registry-Wert, welcher zur Aktivierung gesetzt werden muss, hat man Testcharakter.

Nichtsdestotrotz, wenn ihr die neue Ansicht aktivieren wollt, so geht’s

  1. Startet die Registry

    Windows 10: Registry öffnen

  2. Öffnet nun den Hive HKEY_LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \ Microsoft \ Windows \ Currentversion \ Authentication \ LogonUI \ TestHooks
  3. Legt einen DWORD-Wert (32-Bit) mit dem Namen Threshold an und setzt den Wert 1.

    Windows 10: Registry-Key für die neue LogonUI ändern

Ab der nächsten Windows Anmeldung werdet ihr nun mit dem neuen Anmeldebildschirm begrüßt. Die offensichtlichen Anpassungen ist das nun rundlich dargestellte Profilbild, sowie die Auflistung der Benutzer im unteren linken Bildschirmbereich:

Windows 10: Der neue Anmeldebildschirm


Seit Windows Server 2008 R2 gibt es innerhalb der DHCP-Rolle eine Funktion, um MAC-Adressen zuzulassen oder zu sperren. Im letzten Fall heißt dies, von Euch geblockten Geräten wird keine IP mehr zugewiesen.

Möchte man diese Liste der MAC-Adressen nun auf einen anderen DHCP-Server übertragen, wird man feststellen, dass es leider keinen Eintrag im Kontextmenü gibt, um die Adressen exportieren zu können.

Dies geht allerdings mit zwei Zeilen PowerShell super easy und fix von Statten. Voraussetzung dafür ist allerdings Windows Server 2012 R2.

  1. Öffnet auf dem DHCP-Server, von welchem Ihr die MAC Adressen exportieren möchtet, die PowerShell-Konsole. Gebt hier folgenden Befehl ein:
    Get-DhcpServerv4Filter|Export-Csv C:\temp\dhcp-mac-filter.csv

    DHCP-Server: MAC-Filter exportieren

  2. Kopiert die unter C:\temp (oder Eurem angebenen Pfad) erstellte CSV-Datei auf den zweiten DHCP-Server an eine entsprechende Stelle.
  3. Öffnet auch hier wieder die PowerShell-Konsole. Nun gebt ihr folgenden Befehl ein
    Import-Csv C:\temp\dhcp-mac-filter.csv|Add-DhcpServerv4Filter
  4. Das war’s schon. Schaut in der DHCP-Konsole nach. Eure exportierten Einträge sollten nun da sein.