Der digitale Dämon [Rezension]

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Inhaltsverzeichnis

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Unter dem Titel „Der digitale Dämon“ hat Ralph Haupter, ein Buch im Redline Verlag herausgegeben, in welchem 15 Autoren aus den Bereichen Web, Wirtschaft und Politik Theorien und Abhandlungen zu Themen wie Datenschutz, Sicherheit, Zugang und Transparenz erläutern. Haupter selbst war vormals Geschäftsführer von Microsoft Deutschland und ist nun CEO von Microsoft in China.

Inhalt

Zentral geht es um den “Dämon”, den wir uns selbst geschaffen haben, ein “digitales Paradoxen” wie Haupter es nennt, da wir den technischen Fortschritt (vor allem IT-Bereich bzw. Internet) seit Jahren einerseits bejubeln, aber zugleich auch fürchten.

Unter anderem schildert Michael Waidner, Leiter vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie in Darmstart, den Risikovergleich zwischen eigener IT versus Cloud IT. Auch die zunehmenden Wichtigkeit als treibende Kraft für künftige IT-Sicherheit von Cloud Computing erläutert er.

Stephan Humer gibt in “Die Inklusion der Insider” zu bedenken, dass all die Nerds und Geeks sich in der zunehmend digitalisierten Gesellschaft nicht aus ihrer vormals selbst geschaffenen Welt ausgrenzen dürfen.

Klaus Eck erläutert in seinem Beitrag, warum “das Web nichts vergisst” und Online Reputation Management für Unternehmen eine Chance sein kann – wenn es dann richtig angewendet und genutzt wird. Denn auch das Gegenteil kann eintreten und unter Umständen z.B. zu einem Shitstorm führen.

Weiteren Abhandlungen u.a. von Christian Heller, Florian Rötzer und Miriam Meckel sind ebenfalls Bestandteil des Buches.

Fazit

Auf rund 210 Seiten liest man einige interessante Abhandlungen und Thesen zu den Bereichen Datenschutz, Cloud Computing und der digitalen Gesellschaft.

Die abwechselnden Stile lockern die Gesamtatmosphäre auf, nur teilweise habe ich es mal als störend empfunden. Im Wesentlichen harmonieren aber sowohl Inhalt als auch Stil der Autoren.

Inhaltlich fand ich einige Beiträge, wie die oben genannten auf jeden Fall besonders lesenswert, andere habe ich mehr überflogen, da sie für mich nicht sehr ansprechend waren.

Insgesamt bietet “Der digitale Dämon” ein recht gutes Informationspotential für alle, die sich mit den genannten Themen Datenschutz, Web und Cloud Computing beschäftigen.

Fraglich ist nur, ob Euch der recht hohe Preis mit 24,99 Euro dafür angemessen erscheint. Deshalb sei empfohlen, sich vorher eine Leseprobe des Buches anzuschauen, ob die Themen für Euch ansprechend sind.

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