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Veeam Enterprise Manager 10: Data Collection Job schlägt fehl

Du hast eine bestehende Veeam Enterprise Manager Installation von Version 9.5 auf die aktuelle Version 10 aktualisiert? Dann stößt Du möglicherweise auf den folgenden Fehler, dass der Data Collection Job fehlschlägt

Data Collection Job schlägt fehl

Cannot insert the value NULL into column ‚platform‘, table ‚VeeamBackupReporting.dbo.C.Backup.Mode.RestoreJobSessions‘; column does not allow nulls. UPDATE fails. The statement has been terminated.

In der Konsequenz schlägt der Data Collection Job fehl. Folglich werden Deine Statistiken über die letzten Backup Status im Reporting nicht mehr korrekt angezeigt.

Veeam Enterprise Manager: Der Data Collection Job schlägt fehl
Veeam Enterprise Manager: Der Data Collection Job schlägt fehl

Problemursache: Upgrade-Bug in der Datenbank

Die Ursache des Fehlers liegt in einem Bug der Version 10. Bei Veeam 10 fehlt die oben genannte Spalte platform in der Datenbank. Gleichzeitig wird die Datenbank beim Upgrade leider nicht automatisch angepasst.

Installierst Du hingegen eine frische Datenbank vom Veeam Enterprise Manager, wirst Du diesen Fehler gar nicht zu Gesicht bekommen.

Problemlösung: Datenbank korrigieren

Das Problem lässt sich beheben, indem Du die besagte Spalte in der Datenbank mit folgender Query entfernst.

  1. Stoppe im ersten Schritt den Veeam Enterprise Manager Service in den Windows Dienste
  2. Erstelle als nächstes zur Sicherheit ein Backup der Datenbank.
  3. Jetzt geht’s ans offene Herzen: Führe die folgende Query auf der Datenbank aus, um die verwaiste Spalte zu löschen:
    ALTER TABLE [VeeamBackupReporting].[dbo].[C.Backup.Model.RestoreJobSessions] DROP COLUMN [platform];

    Veeam Enterprise Manager: Data Collection Job mittels Datenbank Korrektur reparieren
    Veeam Enterprise Manager: Data Collection Job mittels Datenbank Korrektur reparieren
  4. Starte den Veeam Enterprise Manager Dienst wieder
  5. Sobald der Dienst wieder geladen ist, kannst Du den Collection Job manuell über die Settings im Enterprise Manager anstoßen. Der Job sollte reibungslos durchlaufen.

Veeam Backup & Replication v10: Kein Support mehr für Windows 7 und Windows Server 2008

Microsoft hat bekannterweise den Extended Support für Windows 7 und Windows Server 2008 zum 14. Januar 2020 eingestellt. Mit dem in Kürze verfügbaren Release der Version 10 von Veeam Backup & Replication wird sich auch die beliebte Disaster Recovery Lösung von den angestaubten Betriebssystemen verabschieden.

Dies betrifft zunächst nur die ursprünglichen RTM-Versionen ohne Service Pack. Ein Grund ist unter anderem die fehlende Kompatibilität zur aktuellen .NET Version. Windows 7 wird mit Service Pack 1 weiterhin unterstützt, ebenso Windows Server 2008 R2 SP1.

Hingegen wird die Gastverarbeitung von Windows XP und Windows Server 2003 endgültig eingestellt. Es lassen sich somit nur noch crash-konsistente Backups erstellen. Windows XP ist sicherlich noch in diversen Unternehmen zu finden, insbesondere bei produzierenden Unternehmen. Hoffentlich befindt sich bei Dir aber keine VM mit einem dieser Betriebssysteme mehr. Und wenn: Nicht am Netzwerk…

 

Vivaldi Browser 2.10 (Chromium) startet nicht oder stürzt ab

Ausgangssituation

Nach dem Update auf die aktuelle Version 2.10 des Vivaldi Browser konnte ich diesen auf meiner Windows 10 Maschine nicht mehr starten.

Eine kurze Recherche im Web ergab, dass dieses Verhalten im Zusammenspiel mit einigen AntiVirus Produkten wie beispielsweise Norton Security von Symantec auftritt.

Die Ursache: Renderer Code Integrity und das Verhalten von AntiVirus Produkten

Die Ursache liegt in einem Feature, dass Google mit Chrome 78 bzw. Chromium eingeführt hat. Ein Feature namens Renderer Code Integrity soll im Browser einen zusätzlichen Schutz liefern. Es soll verhindert werden, dass unsignierter Code die Kontrolle des Rendering-Prozesses übernimmt.

Die Folge war allerdings, dass viele Windows 10 User Abstürze des Browser verzeichneten („Aw Snap“ Meldungen). Zuletzt beobachtete ich dieses Phänomen auch im Vivaldi, der ja die Chromium Engine nutzt.

Und warum tritt das Problem im Zusammenspiel mit AntiVirus Produkten auf? Neben Schadsoftware schleusen ironischerweise ausgerechnet einige AntiVirus Produkte unsignierten Code in die Chrome Engine, wie das Chrome Team in einem Forum-Tread schreibt.

Folgende Produkte sind mindestens betroffen

  • Palo Alto Traps
  • PC Matic
  • Print Audit
  • Symantec Endpoint Protection (vor 14.2) und Norton Internet Security

Lösung bzw. Workaround für das Problem

Während es für Symantec Endpoint Protection mit der Version 14.2 bereits ein Update gibt, war die Norton Internet Security Suite bei mir auf dem aktuellsten Stand. Es scheint also hier noch kein Update zu geben. Das Chrome Team hat in Google Chrome die Funktion vorübergehend deaktiviert.

Im Fall der Chromium Engine von Vivaldi scheint es jedoch nicht der Fall zu sein. Bleibt aktuell nur die Möglichkeit, auf den Workaround zurückzugreifen: Das Feature Renderer Code Integrity beim Start des Browser zu deaktivieren.

Dazu passt Du die Verknüpfung wie folgt an und erweiterst den Verweis auf die EXE-Datei um einen Parameter

--disable-features=RendererCodeIntegrity

Workaround: Mit dem Parameter --disable-features=RendererCodeIntegrity lässt sich Vivaldi wieder starten
Workaround: Mit dem Parameter –disable-features=RendererCodeIntegrity lässt sich Vivaldi wieder starten

Versteckt Attribut ist ausgegraut: Versteckter Ordner kann nicht sichtbar gemacht werden

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Versteckt Attribut ist ausgegraut und nicht anhakbar

Vor Kurzem bin ich auf folgende Situation getroffen: Ein versteckter Ordner auf einem Windows Dateiserver sollte sichtbar gemacht werden. In den Eigenschaften war das Attribut Versteckt gesetzt. Allerdings konnte ließ sich das Attribut nicht abhaken, weil das Versteckt Feld ausgegraut war.

In den Eigenschaften eines Dateiordners ist das Versteckt Attribut ausgegraut
In den Eigenschaften eines Dateiordners ist das Versteckt Attribut ausgegraut

Lösung über die Kommandozeile

Das Feld lässt sich mittels einem Kommando auf der Kommandozeile jedoch fix wieder anhakbar machen.

  1. Öffne via Windows + R oder Schnellsuche die Eingabekonsole (cmd)
  2. Gebe folgenden Befehl ein, wobei c:\PFAD für den vollständigen Pfad des Ordners steht, für den Du das Attribut wieder auswählbar machen möchtest:
    attrib -s -h "c:\PFAD" /d /s "c:\PFAD"

    Mittels einem Kommandozeilenbefehl kann das Versteckt Attribut wieder anhakbar gemacht werden
    Mittels einem Kommandozeilenbefehl kann das Versteckt Attribut wieder anhakbar gemacht werden