blogato ist online

Blogato, die Blogsuchmaschine ist online

Blogato, die neue Blogsuchmaschine, die der Blogosphäre mehr Übersicht geben will, ist seit einigen Tagen online. Indexieren, analysieren und bewerten. Auf dieses Weise sollte dem User geholfen werden, relevante Beiträge zu finden.

“Was für die Vielfalt der Meinungen und Themen ein Segen ist, stellt für den Einzelnen bei der Recherche ein Problem dar: Die Blogsphäre wächst zu einem gewaltigen Datenmonster heran.”, schrieb Alexander Schäfer, Gründer von Blogato damals.

Die interne Preview-Phase ist nun vorbei, jeder kann Blogato nutzen oder sein Blog hinzufügen. Auf Anhieb gefällt mir die Übersichtlichkeit der Seite, die an Googles Übersichtlichkeit erinnert. Neben der Standardsuche lassen sich die Suchergebnisse weiter verfeinern, indem man bestimmen kann, ob nach Beiträgen, nach Autoren oder Trackbacks, ob Tags oder alles durchsucht und ob nach Relevanz oder nach Datum sortiert gesucht werden soll. Der Link “blogato Charts” lässt sich derzeit leider noch nicht aufrufen, sodass ich nur vermuten kann, was einen dort demnächst erwartet: Eine Hitliste ähnlich den Deutschen Blogcharts vielleicht? Interessanter fände ich es persönlich allerdings, würde man eine Art Verschmelzung mit Rivva machen und eine Art Hitliste der am meisten diskutierten Themen der Blogosphäre darstellen, welche sich als kleine Top 10 sicherlich auch auf der Startseite gut machen würde, ohne der Übersichtkeit Einbußen zu tun.

docr – Dateien und Notizen online verwalten

docr

docr ist ein Dienst, der es dem User ermöglichen soll, Dateien, Notizen und Links bequem online zu verwalten. Selbst nennt sich der Dienst “der persönliche USB-Stick, den man nie verliert”.

Was kann ich also mit dem Dienst machen? Man kann Musik- und Bilddateien, sowie Worddokumente, PDFs uvm verwalten (z.Zt. allerdings können keine “größeren” Dateien – was sind größere? Keine Definition angegeben – hochgeladen werden, da es wohl noch Probleme mit dem Server gibt). Zudem soll man Notizen verwalten, schreiben, drucken und verschicken, sowie Bookmarks verwalten können.

Selbst gestestet habe ich den Dienst allerdings noch nicht. Ist also mE ein bisschen Mischmasch von del.icio.us und Google Docs. Gibts noch mehr? Hmm, weiß nicht, wie gesagt, noch nicht getestet.

[tags] Web 2.0[/tags]

Werbung in RSS-Feed wird mittlerweile akzeptiert

Betrachtet man die Diskussionen in verschiedenen Blogs, die es zum Thema “Werbung in RSS-Feeds” in den letzten Monaten vor allem in der deutschen Blogosphäre gegeben hat, so überrascht das Ergebnis der Umfrage von Robert vielleicht in wenig.

Demnach akzeptieren 53% der Voter (insgesamt 302) Werbung in Feeds , wobei zu mehr als 3/4 davon jedoch animierte Werbung ablehen. “Nur” 41% lehnen Werbung in RSS-Feeds kategorisch ab, 2/3 davon würden das Feed sogar umgehend abbestellen.

Ich persönlich finde Werbung in Feeds nicht so tragisch, wie es teilweise von manchen dramatisiert wird. Nur animierte Werbung oder riesige Banner würde ich ablehnen und das Feed evtl. abbestellen. Andererseits lässt sich dank Operas Content-Filter Werbung größtenteils ja ausblenden, sodass ich eh nicht viel davon mitbekommen würde ;)

Andereseits dürfte meines Erachtens auch klar sein, dass ein Blog bzw. dessen Feed durchaus rapide an Reiz verlieren dürfte, wenn a) die Werbung fast mehr Platz einnimmt als das Posting oder b) zu einem gekürzten Feed Werbung hinzukommt.

Solange die Werbung dezent gehalten wird, stört es mich wie gesagt nicht.

[tags] Web 2.0, Affilate[/tags]

Exibitionismus im Web: Das Web 2.0

Mit dem Schlagwort “Web 2.0″ ging ein Ruck durch die unendlichen Weiten des World Wide Webs. Nützliche Dienste um Bookmarks zu speichern, Kontakte in den verschiedensten Social Networks zu den unterschiedlichsten Themen zu knüpfen oder ein eigenes Blog zu betreiben gehören zu den Eckpfeilern der neuen “Generation Web 2.0“.

Doch ein bisschen was von Exibitionismus hat es auch, oder? Vor ein paar Jahren noch versuchte man nach Möglichkeit stets unerkannt im Web zu bleiben und seinen Namen und Herkunft mit extravaganten Nicknames zu verschleiern.

Und Heute? ”Jünger” der ”Generation Web 2.0″ haben keine Hemmungen ihren vollständigen Namen (und Adresse) den unendlichen Weiten des Netzes zu präsentieren. Es geht sogar noch weiter: Man schreibt, was man gerade macht, wan teilt der Welt mit, wo man sich aufgehalten hat und wo man sich gerade aufhält. Man berichtet über die eigenen Lieblingsorte und empfiehlt sie anderen. Zig Möglichkeiten und mehr gibt es mittlerweile mit den unzähligen Diensten, die man bereits jetzt schon nicht mehr zählen kann.

Schlimm, dass das Web 2.0 so offen ist? Kann man so und so sehen. Zum einen ist es meines Erachtens durchaus positiv, dass ich weiß, mit wem ich es zu tun habe. Da das Web nun mal virtuell und nicht real ist, kann ich mir über meinen “Gegenüber” ein besseres Bild machen, ihn oder sie mir besser vorstellen. Ich lerne neue Leute mit ähnlichen Interessen kennen. Also schon eine schöne Sache – eigentlich.

Doch leider gibt – oder wird es sicherlich bald – es wie überall auch hier schwarze Schafe, die die Offenheit der User zu ihren Zwecken ausnutzen wollen. Adressen stehlen und uns mit Spam und ”Postkastenspam” zumüllen, weil sie das Dollarzeichen in den Augen haben und ihren Profit darin sehen. Nutzerprofile erstellen, verkaufen und was man sonst noch so alles mit den Daten anstellen kann.

Was also tun? Doch nicht so offen sein im Web? Meines Erachtens sollte man ein wenig abwägen, sich vielleicht nicht bei jeden x-beliebigen Dienst anmelden und nicht unbedingt bis ins letzte Detail alle Daten angeben. Zudem sollten entsprechende Dienste sich den Datenschutz der User als Primärziel setzen und vor so manch andere Priorität stellen.

Miesepeterei? Nein, ich denke nicht. Offenheit ist gut, aber ein gewisses Misstrauen und ein wenig Vorsicht können nicht schaden im neuen Web.

[tags] Web 2.0[/tags]