Veröffentlicht am 5. August 2011 – 17:44 in
Admin-Alltag
Viele Server haben heutzutage keine CD- oder DVD-Laufwerke mehr. Wenn ihr Eure Server nicht per Netzwerk bestückt, könnt ihr die meisten neueren Server aber auch mit einem bootfähigen USB-Stick beglücken.
Im Folgenden möchte ich Euch zeigen, wie ihr einen bootfähigen Stick zur Installation von VMware vSphere Hypervisor (ehemals ESXi) erstellt.
- Ladet das Tool Syslinux herunter. In verschiedenen Beiträgen im Web habe ich gelesen, dass es wohl Probleme mit der 4.xx-Version gab, weswegen ich einfach das letzte Release der 3.xx-Reihe verwendet habe, die Version 3.86.
- Nachdem ihr VMware vSphere Hypervisor (kostenlos) heruntergeladen habt, entpackt ihr die ISO-Datei oder mountet sie mit einem entsprechenden Tool wie z.B. MagicISO Virtual CD/DVD-ROM
- Haltet einen freien USB-Stick bereit, der mindestens 300 MB Speicherplatz bietet und mit FAT32 formatiert ist.
- Öffnet dann in der Eingabekonsole den Pfad zu Eurem extrahierten SysLinux-Verzeichnis und navigiert in den Unterordner
win32
- Führt dort den Befehl
syslinux <Laufwerksbuchstabe> aus.
- Auf Eurem USB-Stick sollte nun eine Datei mit dem Namen
ldlinux.sys erstellt worden sein.
- Nun könnt ihr die extrahierten Dateien der “VMware vSphere Hypervisor”-ISO auf Euren USB-Stick kopieren.
- Benennt abschließend noch die Datei
isolinux.cfg in SYSlinux.cfg um.
- Fertig und bootbereit. Hat in meinem Fall auf einem HP-Server wunderbar geklappt, wobei ich die spezielle HP-Version für ProLiant-Server verwendet habe, das es mit der Standard-Version nicht klappte.
via vm-help.com
Veröffentlicht am 25. Mai 2010 – 19:19 in
Programme
Als “Giveaway of the Day” könnt ihr noch für einige Stunden Drive Copy 9.5 Personal Edition von Paragon kostenlos herunterladen. Die 32-Bit Version ist knapp 100 MB groß und kann ohne Registrierung heruntergeladen werden.
Mit Drive Copy könnte ihr einen virtuellen Klon von Eurem PC erstellen (P2V-Migration, hey war Thema meiner Abschlussarbeit
), wobei ihr hier auswählen könnt, ob ihr eine VMware- oder Microsoft Virtual PC- kompatible VM erstellen wollt. Ebenso lässt sich die VM auf ein Wechselmedium transferien und so auch von unterwegs aus starten.
Zudem unterstützt die Software bereits Windows 7, sowohl 32- als auch 64-Bit (separater Download für Letzere). Mittlerweile bietet Paragon aber schon die Version 10 an, die einige neue Features wie mitbringt.
Drive Copy 9.5 Personal Edition herunterladen
Veröffentlicht am 26. April 2009 – 11:32 in
Microsoft
Microsoft bringt für Windows 7 ein weiteres interessantes Feature, zumindest für die Professionell- und Ultimate-Version: Einen sogenannten “Windows XP Modus” (kurz XPM).

Bild via Winsupersite.com
XP-Anwendungen werden “seamless” in einem virtualisierten Windows XP gestartet, der Anwender bekommt dies praktisch überhaupt nicht mit; nur an den Fensterrahmen erkennt man es auf den ersten Blick.
Georg schreibt, dass sogar USB unterstützt wird, will heißen, Geräte, dessen Treiber nur für XP, aber vielleicht schon für Vista und somit aller Wahrscheinlichkeit auch nicht für Windows 7 existieren, können dennoch betrieben werden.
Weitere ausführliche Informationen findet man bei Georg, sowie bei Paul und Rafael. Ersterer hat bereits eine Gallery mit vielen Screenshots online gestellt.Microsoft bestätigt das Feature zudem auch im Windows Blog.
Wirklich ein tolles Feature, wie ich finde. Viele Anwender und vor allem Firmen dürften damit eine Sorge weniger haben, wenn das Feature hält, was es verspricht: Inkompatibilitäten von Anwendungen können somit vermieden werden.
Aber da Anwendungsvirtualisierung in vielen Unternehmen sowieso auf der ToDo-Liste steht, hat man die Sorge nicht mehr zwingend. Da laufen dann auch Windows-Applikationen auf Linux-Desktops