
Prolog: Windows 7, UAC und die Probleme
In den vergangenen Wochen ist die User Account Control (kurz: UAC, dt. Benutzerkontensteuerung), die bereits mit Windows Vista Einzug hielt, viele User nervte und mit Windows 7 verbessert werden sollte, unter eben jenem System durch Sicherheitslücken eher negativ aufgefallen. Demonstriert von Rafael Rivera und Long Zheng in einem Proof-Of-Concept. Microsoft will sich der Sache annehmen und verspricht, die UAC bis zum anstehenden Release Candidate zu überarbeiten.
Hintergrund
Ob sinnvolles Sicherheitsfeature oder nicht, die User scheinen jedoch verstärkt eine Möglichkeit zu suchen, UAC zu deaktivieren, was ich schon damals in dem Vista-Beitrag feststellen konnte, der immer noch hochfrequent abgerufen wird.
Unter Windows 7 hat Microsoft das Procedere zum Deaktivieren vereinfacht; Im Folgenden werde ich sowohl einen einfachen Weg über die Systemkonfiguration, als auch die Möglichkeit, die UAC über die Registry zu deaktivieren, beschreiben. Zweiteres ist wahrscheinlich für Systemadministratoren interessant, aber auch “normale” User, die Windows 7 künftig über eine angepasste Installations-DVD installieren werden und die entsprechende Einstellung direkt mitgeben wollen.
UAC über die Systemsteuerung deaktivieren
- Über die Suchbox (früher Ausführen; auch über WIN+R möglich) öffnet man die Systemkonfiguration per Eingabe von »MSConfig«
- Nun wählt man das Register »Tools« aus und klickt den Eintrag »UAC-Einstellungen« an.
- In dem sich nun öffnenden Dialog können die Sicherheitseinstellung per Schieberegler eingestellt werden. Standardmäßig ist die zweithöchste Stufe eingestellt.
- Wenn man den Schieberegler nun bis ganz nach unten verschiebt (“Nie benachrichtigen”), ist UAC deaktiviert und man ist die Meldungen los.
UAC über die Registry deaktivieren
- Zunächst wird über die Suchbox die Registrierdatenbank per »regedit« geöffnet
- Anschließend navigiert man zu
HKEY_LOCAL_MACHINE\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Policies\ System - Hier erstellt man nun einen DWORD-Wert mit der Bezeichnung »EnableLUA« und weist diesem den Wert 0 zu
- Im Anschluss erstellt man einen weiteren DWORD-Wert mit der Bezeichnung »ConsentPromptBehaviorAdmin« und vergibt hier ebenfalls den Wert 0.
Frank Ullrich beschreibt auf WinFAQ anhand des Tools
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