Prüfsummen von Dateien im Explorer anzeigen lassen

HashTab ist ein feines, schlankes Tool, welches den Eigenschaften-Dialog von Dateien um einen weiteren Reiter (“Hashwerte”) ergänzt. Der Reiter verrät Euch im Handumdrehen diverse Prüfsummen wie MD5 oder SHA-1 uvm., die ihr dann z.B. mit den Angaben auf einer Webseite vergleichen könnt.

Hashwerte mit HashTab prüfen

Des Weiteren könnt ihr die geprüfte Datei auch mit einer anderen Datei auf Übereinstimmung prüfen.

O&O Defrag Free Edition

O&O Defrag dürfte den meisten von Euch als professionelles Defragmentierungstool für Windows bekannt sein, das allerdings nicht kostenlos erhältlich ist.

Nun haben die Entwickler eine kostenlose Variante für Privatanwender bereitgestellt (denke als Pendant zu sehr guten kostenlosen Defragmentieren wie Defraggler oder UltraDefrag) O&O Defrag Free Edition.

O&O Defrag Free Edition

Es ist zwar eine 32- und 64-Bit Version verfügbar, dennoch muss man in der “Free Edition” natürlich Abstriche machen. So gibt es anstatt acht Defragmentierungsmethoden nur zwei, auch lassen sich nicht mehrere Laufwerke gleichzeitig defragmentieren.

Ebenso fehlt die Möglichkeit bestimmte Dateien auszuschließen, eine Hintergrund- oder Boot-Defragmentierung durchzuführen.

Active Directory visualisieren

Ein ziemlich geniales Tool, von dem ich neulich (erst) im IT Administrator gelesen habe, ist der Active Directory Toplogy Diagrammer, mit dem ihr Eure Domain und Sites visuell und automatisiert in Visio-Dateien darstellen könnt.

Active Directory Toplogy Diagrammer

Das Tool kann kostenlos bei Microsoft heruntergeladen werden und ist selbst nur knapp 1,5 MB groß. Voraussetzung ist allerdings .NET Framework und Microsoft Visio ab 2003.

In diversen Einstellmöglichkeiten könnt ihr nun auswählen, wie detailliert ihr Eure Umgebung visualisiert haben wollt.

Active Directory Toplogy Diagrammer: Ansicht in Microsoft VisioADTopDia-2

Passwortverwalter Access Walker im Test + Verlosung

Von einiger Zeit hatte ich eine Mail bekommen, ob ich nicht Lust hätte, mir mal das Passwortverwaltungstool “Access Walker” näher anzuschauen, klar warum nicht.

Eingangs sei gesagt, Access Walker kostet Geld (knapp 20 EUR für Desktop ODER Portable Version, 25 EUR für beide zusammen in einer Universal-Lizenz), gibt es also nicht kostenlos wie z.B. KeePass.

Somit drängt sich natürlich schnell die Frage auf, warum Geld ausgeben, wenn es auch ein gutes Tool wie KeePass umsonst gibt.

An dieser Stelle möchte ich Euch eine Übersicht der Funktionen des Tools geben

Versionsauswahl und Installation

Wie oben schon kurz angeschnitten, gibt es grundsätzlich erst einmal die Auswahl zwischen einer festinstallierten Desktop- und einer Portable-Version. Beide Ausführungen gibt es sowohl in der 32- als auch 64-Bit Variante.

Installation des Access Walkers

Bei der Windows 7 Version spricht der Hersteller noch von der “NextGen Edition”, die damit auch neue Funktionen von Windows 7 unterstützen soll. Welche das im Detail sind, konnte ich allerdings nicht direkt feststellen.

Die Anwendung im Überblick

Nachdem Access Walker installiert ist und das erste Mal gestartet wird, legt ihr zunächst eine neue Datenbank inklusive Benutzer und Passwort fest. Ihr bekommt anschließend die Oberfläche das Passwortmanagers zu Gesicht, der mit einer Ribbon-Oberfläche à la Office 2007 und 2010 daherkommt; In diesem Fall wirklich übersichtlich und einfach gestaltet.

Oberfläche des Access Walkers

Die Funktionsübersicht beim Anlegen neuer Kennwörter ist ähnlich wie bei KeePass, steht diesem aber hier in Nichts nach, sondern bietet ein gutes Sortiment an Funktionen, vom Passwortgenerator über das Führen einer Passworthistorie sowie einer Gültigkeitsdauer von Kennwörtern.

Kennwortoptionen des Access Walkers

Sehr gut ist auch die Möglichkeit, eigene Passwortrichtlinien hinterlegen zu können.

Eigene Kennwortrichtlinien im Access Walker

Eine Funktion, die ich noch hervorheben möchte, ist die Autovervollständig. Mittels Tastenkombination (Standardmäßig STRG + WIN-Taste + A ; lässt sich aber in den Optionen ändern), kann so in beliebigen Kennwortfeldern wie z.B. in Browsern (Internet Explorer, Firefox, Opera u.a. funktionieren) oder in der Home Server Konsole automatisch bequem Kennwort und/oder Benutzername eingetragen werden.

Autovervollständigen z.B. in der Home Server Konsole

Sicherlich eine nützliche Funktion, im Browser würde sie aber bei mir aber dennoch nicht zum Einsatz kommen, hier vertraue ich auf den Passwortmanager von Opera.

Importfunktion

Erwähnt sei des Weiteren, dass Access Walker eine Importfunktion bietet, mit der sich neben “Standard”-CSV-Dateien auch KeePass- oder “Password Depot”-Datenbanken importieren lassen, wenn diese zuvor entsprechend im XML-Format exportiert worden sind.

Bei einem Test, konnten meine in KeePass hinterlegten Kennwörter erfolgreich und ohne Probleme importiert werden, auch die Ordnerstruktur bleibt dabei erhalten.

Importfunktion im Access Walker

Fazit

Access Walker ist insgesamt ein gelungenes Tool mit einem guten Funktionsempfang. Einziger Wermutstropfen, es kostet rund 20 Euro. Meiner Ansicht nach gibt es keine riesigen Vorteile gegenüber der kostenlosen Variante KeePass, außer der Autovervollständigen-Funktion, die hier sehr gelungen und einfach zu bedienen ist.

Hier muss also wie immer jeder von Euch selbst entscheiden, ob Ribbon-Oberfläche und Autovervollständigen den Preis rechtfertigen (Kosten VS. Benutzerfreundlichkeit / Funktionen).

Eine 30-tägige Testversion könnte ihr aber auf der Webseite des Herstellers herunterladen und dann das Tool nach Euren Bedürfnissen auf Herz und Nieren prüfen.

Weitere Informationen

Verlosung

An dieser Stelle kann ich drei Universal-Lizenzen (beinhaltet die Desktop- und Portable-Variante) in die Lostrommel werfen und möchte diese hier bis zum 16.01.2011 verlosen.

Hinterlasst dazu einfach ein Kommentar mit Eurem Namen + E-Mail-Adresse (darauf basierend wird die Lizenz erzeugt) und schreibt mir, warum ihr den Access Walker haben wollt und ob ihr damit KeePass oder ein ähnliches Tool ablösen wollt, weil Euch dieses aus irgendeinem Grund nicht mehrzusagt.

Ihr könnt aber auch an @Tobbi twittern oder einen Beitrag auf Eurem Blog verfassen. Setzt bei beidem bitte jeweils einen Link auf diesen Beitrag. Sollte der Trackback hier nicht auftauchen, kopiert und schickt mir Euren Link über das Kommentarfeld.

Die drei Gewinner werden dann per Zufallsprinzip gezogen und von mir per Mail benachrichtigt.