Patch in den SAPGui-Setup integrieren und ein eigenes Setup-Package erstellen

Im Zuge von Software-Deployment begegnet mir – und dem einen oder anderen von Euch hin und wieder sicherlich auch – e die SAPGUI. Derzeit ist die Version 7.20 mit einem Patchlevel 9 aktuell.

Man kann sich (als Kunde) zwar auch eine aktuelle CD/DVD bei SAP bestellen, doch die Patches lassen sich auch selbst relativ fix in den Setup integrieren. Benötigt wird dabei immer nur das aktuellste Patch, da dieses die vorigen bereits impliziert.

Vorbereitungen

Kopiert die Ordnerstruktur der “Standard-“Dateien an eine beliebige Stelle (z.B. C:\temp\SAPGUI). Haltet auch das Patch entsprechend bereit.

Patch integrieren

  1. Startet nun in dem Unterordner \setup das Tool NwSapSetupAdmin.exe
  2. Das Tool lädt nun den aktuelle Setup ein.
  3. Über den Button “Patch Server” wählt ihr den Setup des Patches aus.
    SAP Installation Server Administration Tool: Patch integrieren
  4. Die Dateien aus dem Patch werden nun validiert und integriert.
    SAP Installation Server Administration Tool: Patch integrieren
  5. Weiter
    SAP Installation Server Administration Tool: Patch integrieren
  6. Die Integration wird daraufhin fertiggestellt
    SAP Installation Server Administration Tool: Patchintegration fertiggestellt
  7. An der geänderten “Compilation”-Version (von 2 auf 3) erkennt ihr an diesem Beispiel, dass die Daten tatsächlich aktualisiert worden sind.
    SAP Installation Server Administration Tool: Patchintegration fertiggestellt

Eigenes Package erzeugen

In meinem Fall benötige ich z.B. tatsächlich nur die reine GUI-Applikation ohne die ganzen zusätzlichen Optionen, Funktionen und Plugins wie den Business Explorer, das Workstation Update etc.

Aus diesem Grund erfolgt im nächsten Schritt die Erzeugung eines eigenen Packages.

  1. Klickt dazu in der Symbolleiste auf “New Package”, woraufhin der Assistent startet.
    SAP Installation Server Administration Tool: Ein eigenes Package erstellen
  2. Im nächsten Schritt wählt ihr dann die benötigten Komponenten aus.
    SAP Installation Server Administration Tool: Ein eigenes Package erstellen
  3. Anschließend müsst ihr noch einen Package-Namen vergeben und das Paket wird daraufhin erstellt.
    SAP Installation Server Administration Tool: Ein eigenes Package erstellen
  4. Eurer erstelltes Package wird nun im Administration Tool geöffnet und im rechten Fensterbereich wird Euch zudem der Kommandozeilenbefehl für einen SILENT-Install des erstelltes Packages angezeigt, den ihr dann für eine Batch, MDT, SCCM etc. übernehmen könnt.

    Dieser sieht z.B. wie folgt aus:
    \setup\NwSapSetup.exe /Silent /Package=”SAPGUI_SPEZIAL”
    SAP Installation Server Administration Tool: Packageerstellung fertiggestellt

TotalMounter: ISOs und VHDs mounten und erstellen

Ein wirklich sehr cooles Tool, das mir auf Anhieb gefällt: TotalMounter heißt es und ihr könnt damit ISOs, IMG etc. mounten. Sehr gut ist, dass sich sogar Microsofts VHD-Images mounten lassen. Das Tool ist Freeware. Nur ein kleiner Werbebanner wird im Programmfenster eingeblendet, aber damit kann man denke ich leben.

TotalMounter

Aber das ist noch nicht alles. Vielmehr könnt ihr ISOs und auch VHDs erstellen. TotalMounter läuft auf x86 und x64 (auch als 64-Bit Version) Plattformen.

TotalMounter: Erstellen einer neuen VHD

Ein Auszug der Featurelist vom Hersteller Kernsafe, was das Tool noch so alles kann, denn z.B. mit iSCSI kommt es auch klar:

  • Provides CD-RW and DVD+RW emulators that allow you to "write" data into an CD/DVD drive, you may also create ISO9660 files by using any CD/DVD burning software.
  • Provides a CD/DVD-ROM emulator that mounts image files such as ISO, CDI, BIN, MDS, MDF, IMG, RAW, CCD, NRG in to a virtual CD/DVD-ROM drive.
  • Provides a iSCSI Initiator for mounting iStorage Server and other iSCSI Targets.
  • Provides a INetDisk client for mount INetDisk Server.
  • Mounts and create Image file disk’s (img) and VHD files.
  • AES 256-BIT virtual disk encryption.
  • Provides Virtual Write technology, so that you can copy files into a read-only drive and do not affect other people using other clients.
  • Provides as many as 8 virtual drives.
  • Provides simple and banausic management tool, to manage virtual drives.
  • Support for x86 and x64 machines.
  • No restrictions on disk capacity, total number of hard disk installed, number of CPUs or CPU cores, and the amount of RAM.
  • Fully conforms to the latest iSCSI Standard 1.0 (former Draft 20).

Linux-Festplatten unter Windows auslesen

Habe selbst den Download-Tipp vom IT-Administrator noch nicht ausprobiert, eine Empfehlung ist das Tool aus meiner Sicht aber auf jeden Fall, wenn man eine Festplatte, die vorher auf einem Linux-System lief (u.a. meist auch auf diverse NAS-Systemen installier) unter Windows auslesen will.

Im Normalfall klappt das oft nicht, wenn die HDD mit Ext2/3/4, HFS oder ReiserFS formatiert wurde. Der “Linux Reader” von DiskInternals soll hier eine Brücke bauen und das Auslesen ermöglichen:

DiskInternals Linux Reader

Chameleon Window Manager

Der Chameleon Window Manager erweitert die Titelleiste mit den drei Buttons Mini-/Maximieren und Schließen und weitere Buttons wie links/rechts ausrichten, transparent machen, in den Vordergrund pinnen, als Titelleiste und in den Systemtray verkleinern.

Chameleon Window Manager