RVTools: Installierte VMware Tools Versionen und vieles mehr anzeigen lassen

Heute war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit, mir die Versionen der installierten VMware Tools auf diversen virtuellen Maschinen anzeigen zu lassen.

Im vSphere-Center selbst ist mir diese Möglichkeit allerdings nicht bekannt. Wesentlich fixer und übersichtlicher geht es mit dem kleinen, aber feinen Tool RVTools. Diese auf .NET 2.0 basierende Applikation hängt sich an Euren ESX/vSphere mittels VI SDK dran und kann zig Informationen auslesen und aufbereiten: So auch die installierten Versionen der VMware Tools. Schön ist, dass man direkt die gewünschten VMs auswählen und ein Upgrade durchführen kann.

Die RVTools koennen mittels VI SDK auf diverse Daten zugreifen

Unterstützt werden VirtualCenter 2.5, ESX 3.5, ESX3i, ESX4i and vSphere 4.

Aktuell ist die Version 3.2, die im Oktober diesen Jahres veröffentlicht wurde. Eine ausführliche Dokumentation über sämtliche Funktionalitäten liegt ebenfalls zum Download bereit.

VMware vSphere Hypervisor (ESXi) mittels USB-Stick installieren

Viele Server haben heutzutage keine CD- oder DVD-Laufwerke mehr. Wenn ihr Eure Server nicht per Netzwerk bestückt, könnt ihr die meisten neueren Server aber auch mit einem bootfähigen USB-Stick beglücken.

Im Folgenden möchte ich Euch zeigen, wie ihr einen bootfähigen Stick zur Installation von VMware vSphere Hypervisor (ehemals ESXi) erstellt.

  1. Ladet das Tool Syslinux herunter. In verschiedenen Beiträgen im Web habe ich gelesen, dass es wohl Probleme mit der 4.xx-Version gab, weswegen ich einfach das letzte Release der 3.xx-Reihe verwendet habe, die Version 3.86.
  2. Nachdem ihr VMware vSphere Hypervisor (kostenlos) heruntergeladen habt, entpackt ihr die ISO-Datei oder mountet sie mit einem entsprechenden Tool wie z.B. MagicISO Virtual CD/DVD-ROM
  3. Haltet einen freien USB-Stick bereit, der mindestens 300 MB Speicherplatz bietet und mit FAT32 formatiert ist.
  4. Öffnet dann in der Eingabekonsole den Pfad zu Eurem extrahierten SysLinux-Verzeichnis und navigiert in den Unterordner win32
  5. Führt dort den Befehl syslinux <Laufwerksbuchstabe> aus.
  6. Auf Eurem USB-Stick sollte nun eine Datei mit dem Namen ldlinux.sys erstellt worden sein.
  7. Nun könnt ihr die extrahierten Dateien der “VMware vSphere Hypervisor”-ISO auf Euren USB-Stick kopieren.
  8. Benennt abschließend noch die Datei isolinux.cfg in SYSlinux.cfg um.
  9. Fertig und bootbereit. Hat in meinem Fall auf einem HP-Server wunderbar geklappt, wobei ich die spezielle HP-Version für ProLiant-Server verwendet habe, das es mit der Standard-Version nicht klappte.

NTFS-Rechte mit SetACL setzen

Vor längerer Zeit hatte ich ja schon einmal auf das Tool FileACL verwiesen. Seit kurzem ist nun SetACL von Helge Klein das Tool meiner Wahl, da es schlichtweg eine riesige Zahl an Parametern und Möglichkeiten bietet und einfach genial ist.

Mit SetACL lassen sich NTFS-Berechtigungen setzen, Besitzer übertragen, Berechtigungen dokumentieren und vieles, vieles mehr.

Eine Funktion, die mir sehr geholfen hat, ist die Möglichkeit die Berechtigungen einer großen Zahl von Usern von einer Domäne in eine andere Domäne zu migrieren (nicht durch “Mitschleifen” der SID-History), sondern einem 1 zu 1 Tausch von Domäne 1 nach Domäne 2.

Dies lässt sich mit folgendem Befehl realisieren:

SetACL.exe -on "\\server1\share1\users" -ot file -actn domain -rec -dom "n1:domain1;n2:domain2;da:repldom;w:dacl"

Auf jeden Fall eine klare Empfehlung für Admins. Das Tool ist unter LGPL lizenziert und wird ständig weiterentwickelt. Eine Liste verschiedener Einsatzzwecke ist auf der Webseite des Entwicklers zu finden.

Secunia PSI 2.0: PC auf alte Software überprüfen

Secunia hat nach längerem Beta-Test endlich die finale Version vom Personal Software Inspector in der Version 2.0 veröffentlicht.

Ihr könnt mit dem Tool Euren Rechner auf mögliche Schwachstellen scannen, die z.B. durch veraltete Versionen von Browsern, Flash oder Java verursacht werden können.

Neben einer fast komplett erneuerten GUI,  können in der Version 2.0 nun auch einige Komponenten wie Flash oder Java automatisch aktualisiert werden. Auch interagiert PSI 2.0 nun mit dem kostenpflichtigen Secunia CSI, dass Unternehmen adressiert, um sämtliche Endgeräte im Firmennetzwerk im Überblick zu behalten und bei Bedarf zu patchen (Integration über WSUS und SCCM möglich)

Die Vorversionen vom PSI habe ich bis dato auch schon immer genutzt, also natürlich auf die neue Version aktualisiert. Zunächst funktionierte der Scan aber unerklärlicherweise nicht sauber, besser gesagt, der Scan lief schon durch aber danach stürzte PSI ständig ab. Nachdem ich den Setup dann nochmal habe laufen lassen, funktionierte das Tool problemlos.

Secunia PSI 2.0