Veröffentlicht am 22. November 2011 – 17:32 in
Microsoft
Wie Steven Sinofsky in einem Blogbeitrag auf Building Windows 8 schreibt, schrecken viele User vor einem Upgrade ihres bisherigen Systems zurück und kaufen lieber eine neue Hardware, auch wenn der bisherige Rechner eigentlich die Voraussetzungen erfüllen würde. – Hmm, Daten sichern und platt machen würde es ja auch tun
Resultierend will Microsoft den Upgradeprozess für den Anwender zu einfach wie möglich gestalten und verspricht für das neue Betriebssystem Windows 8 ein Upgrade in nur elf Klicks.
Sämtliche Detailinfos könnt ihr in Stevens Beitrag nachlesen, primär lässt sich aber vor allem aus den Screenshots eine einfache Gestaltung des Upgrade-Prozesses ableiten. So untersucht ein Automatismus z.B. die Kompatibilität von einzelnen Applikationen und zeigt an, ob diese ohne Probleme dem Upgrade unterzogen werden können oder ob es zu Problemen kommen kann. Aber:
You may need to uninstall and reinstall these types of apps. (This is also a reason to be careful of 3rd party “app mover” applications, which claim to move apps from one OS to another, as the end result can be unpredictable or broken.)

Schöner wäre es natürlich, man würde die Kompatibilitätsliste insofern damit verknüpfen, dass z.B. eine Update-Version direkt zum Download angeboten wird. Dies würde den Upgradeprozess noch weiter vereinfachen. Könnte der Anwender dann nach erfolgtem Upgrade des Betriebssystems einfach auf einen Ordner zugreifen, in dem bereits alle heruntergeladenen Updates liegen würden, wäre dies noch ein deutliches Plus

Insgesamt muss man das Upgrade denke ich einfach mal auf einer Testmaschine ausprobieren – wenn das möglich ist – und schauen, ob ein Upgrade wirklich sauber funktioniert. In der Vergangenheit habe ich persönlich auch eher die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, ein System frisch aufzusetzen, da einfach zu viele Reste und Leichen von vorherigen Windows-Versionen übrigblieben (von 98 XP, von XP 7 x64). Wenn dies nun der Vergangenheit angehört, ist das natürlich super!
Veröffentlicht am 16. November 2011 – 19:02 in
Admin-Alltag
Die Deployment Guys haben vor einigen Tagen die zweite Beta des Microsoft Deployment Toolkit 2012 veröffentlicht. Habe mir die Beta 2 direkt mal heruntergeladen, auf einem Server 2008 R2 installiert und ausprobiert. Ich muss sagen, läuft insgesamt wesentlich besser als die Beta 1.
So habe ich jetzt z.B. keine Probleme mehr, meine Applikations- und Treiber-Hierarchie sauber vom MDT 2010 nach MDT 2012 zu migrieren.
Funktional und optisch hat sich ansonsten auch einiges getan.
So lassen sich jetzt in den Task-Sequenzen auch PowerShell-Skripte integrieren und während des Deployments ausführen. Ferner ist die Symbolik vor den einzelnen Schritten visuell verstärkt worden:

Des Weiteren lässt sich eine Monitoring-Funktion aktivieren, wobei ich es noch nicht geschafft habe, tatsächlich Daten zu sammeln

Weiterhin ist mir aufgefallen, dass man jetzt endlich bei den “Software Dependencies” mehrere Software-Pakete bzw. ganze Ordnerstrukturen hinzufügen kann. Was mir noch fehlt bzw. was ich auch erwartet hätte: Die Software-Pakete werden nicht einfach am Ende der Liste angehängt, sondern an der Stelle, wo ich den entsprechenden Punkt mit der Maus markiert habe.

Schließlich sind nun diverse Mehrfach-Reiter nun in Unter-Tabs gegliedert.

Weitere Informationen zu den Neuerungen findet ihr in dem Artikel der Deployment Guys. Sehr interessant ist z.B. auch die “User Driven Installation”.
Veröffentlicht am 31. Oktober 2011 – 17:58 in
Anleitungen
Die Grundpakete der Office, Visio und Project DVD sind bis auf zwei produktspezifische Verzeichnisse identisch. Dies ist meines Wissen seit der Version 2007 der Fall.
Somit besteht die Möglichkeit, eine gemeinsame DVD mit allen Microsoft Produkten zu erstellen. Von nun an müsst ihr also nicht mehr mit zwei bis drei DVDs unterwegs sein bzw. Installationsquellen haben, sondern könnt auf eine vereinigte zugreifen.
Gleichzeitig spart ihr Speicherplatz auf Euren Servern (oder wo auch immer), da ihr die simultanen Daten nicht mehrmals vorhalten müsst.
Voraussetzungen
Um eine entsprechende Office 2010 All-in-One DVD zu erzeugen benötigt ihr
-
Die Installationsquellen von Office 2010 (32- oder 64-Bit)
-
Die Installationsquellen von Visio 2010 (32- oder 64-Bit)
-
Die Installationsquellen von Project 2010 (32- oder 64-Bit)
Zwar habe ich es nicht getestet, es wird aber wahrscheinlich nur mit den jeweiligen 32- oder 64-Bit Versionen funktionieren. Ihr werdet die Ausführen nicht mischen können.
All-in-One Verzeichnis erstellen
Kopiert nun zunächst die Office-Quellen in ein temporäres Verzeichnis (z.B. C:\temp\O2010). Anschließend kopiert ihr von der Visio DVD folgende Ordner:

Diese legt ihr im Verzeichnis mit den Office-Quellen ab. Führt das gleiche Procedere bei den Project-Quellen durch.
Hier kopiert ihr diese Ordner ebenfalls in das Verzeichnis mit den Office-Quellen

Wenn ihr nun die SETUP.exe im Office-Verzeichnis startet, bekommt ihr eine Auswahl, welches Produkt ihr installieren möchtet. Ein „Mix“ unterschiedlicher Ausführungen (Standard, Premium, Professional) ist übrigens auch möglich.

Veröffentlicht am 15. Oktober 2011 – 14:18 in
Microsoft
Derzeit bastelt Microsoft kräftig am “7” Nachfolger Windows 8. Im “Building Windows 8” hat Steven Sinofsky nun einen ausführlichen Artikel über den neugestalteten Windows Taskmanager verfasst. Insgesamt wird dieser im Vergleich zum aktuellen Taskmanager, der fast seiner jetzigen Form fast seit Windows NT existiert generalüberholt.
Der Fokus soll auf den von Anwendern häufig genutzten Bereichen des Taskmanager gelegt werden und so sieht das ganze bis dato aus:

Klickt man dann auf mehr Details, gibt es entsprechend weitere Infos und Registerreiter:

Ich hoffe, man denkt daran, den “More Details” Button auch standardmäßig einblenden zu können. Würde den Power-Usern halt einen Klick sparen. Ich schaue vor allem oft auf die CPU- und Memory-Auslastung.
Sehr schön ist, dass man sich einzelne Abhängigkeiten innerhalb von Anwendungen oder Diensten weiter herunterbrechen kann.

Aus meiner Sicht ist durchaus erkennbar, dass der neue Taskmanager stark durch den Process Explorer von Sysinternals beeinflusst wurde. Gut!