Opera 10.5 Pre-Alpha

Wie bereits erwähnt, wurde heute eine Pre-Alpha von Opera 10.5 veröffentlicht. Diese kommt mit einigen neuen Features daher, die durchaus interessant sind.

Opera 10.5 Pre-Alpha

Eingehend sollte die neue Rendering-Engine Presto 2.5 erwähnt sein, die viele Verbesserungen in Sachen CSS3 und HTML5 mit sich bringt. Auch die Java-Engine Carakan hört sich vielversprechend an, verspricht sie doch einen gut siebenfachen Leistungsschub zum Vorgänger aus der Version 10.10.

Benchmark der JavaScript-Engine Charakan

Die Grafik-Engine VEGA rundet den neuen “Motor” insgesamt ab und soll das Laden von Bildern beschleunigen. In der Vorversion geht dies noch mit Hilfe der CPU von Statten, in der finalen Version will man direkt auf den Grafikchip zugreifen.

Benchmark der Grafik-Engine VEGA

Des Weiteren hat man die Oberfläche mehr in Richtung Windows 7 adaptiert, unterstützt nun die Jump Lists und zudem wird die Menüleiste standardmäßig ausgeblendet. Zugriffen werden kann über den Opera-Button im links oben der Applikation.

Der Button erinnert an Office 2007 und auch Mozilla plant für den Feuerfuchs 4 eben solchen zu implementieren. Per Klick auf “Show Menu Bar” kann man jedoch auch zur altbekannten Ansicht zurückkehren.

Opera 10.5: Menü-Button wie in Office 2007

Auch gibt es den vom Internet Explorer 8 bekannten “Private Mode”, in dem kein Verlauf oder Cache geführt werden. Ein Symbol in der Adressleiste lässt erkennen, dass man im “Private Mode” surft

Opera 10.5 Private Mode

Weitere Informationen über die Neuerungen findet ihr im ODIN Blog.

Charakan

Charakan

Bei Opera arbeitet man derzeit an einer neuen JavaScript-Engine namens Carakan, die 2,5x schneller sein soll, als die bisherige, die in Opera 10 Alpha zum Einsatz kommt. Weitere Informationen gibt es hier und hier.


Drüben bei MyOpera werden einige Möglichkeiten demonstriert, um über die Adressbar von Opera twittern zu können. Der vorgeschlagene Tipp von Dustin Wilson will bei mir irgendwie nicht richtig klappen, aber die vorgeschlagene JavaScript-Lösung von AyushJ klappt super.

Wenn ich jetzt was twittern will, gebe ich auf meiner aktuell geöffneten Website einfach tw Mein tweet in die Adressleiste (bzw. über F2, geht schneller) ein und bestätige mit Enter. Die Seite an sich verändert sich nicht, im Hintergrund allerdings wird der Tweet entsprechend an Twitter gesendet. Cool, geht für mich noch schneller als Tools wie twhirl zu nutzen. Nachteil: Man bekommt natürlich nicht mit, was andere twittern. Zudem ist dies natürlich nur sehr rudimentäre; keine Features wie automatisches verkürzen der URLs über TinyURL o.ä. Sicherlich könnte man das JavaScript noch entsprechend erweitern, aber für den schnellen Tweet sollte es reichen. Mal schauen, vlt. twittere ich dann auch wieder ein bisschen mehr mit dank diesem Tipp 😉


Opera Dragonfly

Opera hat seit der Beta2 das Entwicklertool »Dragonfly« integriert, das mit folgenden Features daherkommt

  • Remote debug
  • Auto update
  • DOM Inspector
  • CSS Inspector
  • JavaScript Debugger
  • Error Console and Command Line

Zudem ist Dragonfly als BSD-Lizenz verfügbar, lässt sich von den Usern also mit Verbesserungsvorschlägen optimieren. Erreichbar ist Dragonfly über das Menü »Tools« > »Advanced« > »Developer Tools«. Weitere Informationen gibt es in der offiziellen Pressemitteilung, aktuelle Mitteilungen wird man im Dragonfly-Blog finden