IBM Lotus Symphony 3 Beta 2

IBM rollt seine kostenlose Office Suite Lotus Symphony neu auf und tunt ein wenig unter der Haube. Die Beta 2 basiert auf OpenOffice 3 und macht somit einen guten Sprung in Sachen Kompatibilität und Features.

Ich hatte die Vorversion mal angetestet, bin dann aber doch bei OpenOffice hängen geblieben. Allgemein zähle ich mich eigentlich zum Lotus-Lager, die 8.5-Version von Lotus Notes finde ich wirklich klasse. Es gibt halt die zwei Lager: Outlook/Exchange vs. Lotus Notes/Domino. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, Outlook ist zwar in Sachen Bedienung und Kompatibilität wesentlich einfacher, Lotus Notes trumpft dagegen als umfassende Groupware. So, genug Offtopic, zurück zum Thema :D

Symphony 3 soll demnach sowohl Visual Basic Makros, als auch das Open Document Format 1.2 unterstützen um somit die Kompatibilität zu Office 2007 zu gewährleisten. Schön ist natürlich auch die Tab-Funktionalität, die einem eine praktische Übersicht über geöffnete Dokumente, Tabellen und Präsentationen gibt – Meines Erachtens eine klasse Funktionalität, schon damals zu frühen StarOffice-Zeiten, noch ohne Tabs, aber es ließ sich alles aus einem Programm heraus öffnen. Microsoft Office öffnet meines Wissen selbst in der neusten 2010er-Version immer noch verschiedene Applikationen dafür.

Lotus Symphony 3 Beta 2

Auch an webseitigen Features arbeitet man, um den Zugriff auf Dokumente auch online zu ermöglichen. Nachdem die Zukunft für OpenOffice von einigen als ungewiss bezeichnet wird, könnte die IBM-Adaption meines Erachtens gute Chancen haben. Hinzu kommt: IBM selbst stellt komplett von Microsoft Office auf Symphony um, wirklich ein (kleiner) zusätzlicher Schub.

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Lotus Symphony 3 Beta 2 Lotus Symphony 3 Beta 2 Lotus Symphony 3 Beta 2

IBM bringt Lotus Notes aufs iPhone

iNotes IBM stellt ab sofort mit iNotes Ultralite einen Notes-Client für das iPhone von Apple zur Verfügung. Wer bereits eine Lotus-Lizenz besitzt, kann iNotes im AppStore von Apple für 2,99 € herunterladen. Damit macht das iPhone meines Erachtens einen weiteren Schritt in Richtung Business-Einsatz, wobei die Blackberrys da wohl dennoch an der Spitze bleiben werden.

Voraussetzung ist, damit der Zugriff funktioniert, ein installiertes Lotus Domino Web Access 8.0.2.

via tecChannel

Lenovo nimmt Apple MacBook Air auf die Schippe

Via WinFuture habe ich ein lustiges Video von Lenovo gefunden, in dem man das MacBook Air von Apple auf die Schippe nimmt. Da das MacBook Air z.B. kein DVD-ROM Laufwerk hat, muss man sich eins extern anschließen und auch die anderen Features, die fehlen, werden extern nachgerüstet. Leider passt es dann nicht mehr in den Umschlag.

Anders das ThinkPad X300 von Lenovo, dass dennoch in den Umschlag passt, da man “Sachen nicht hinzufüge, sondern sie einbaue”. Allerdings ist das X300 im Vergleich zum MacBook Air aber auch gut 500 EUR teurer, aber schöner, wie ich persönlich finde ;)

ThinkPad X300

Lenovo zieht Apple nach und bringt ebenfalls ein “dünnes” Notebook, dass dem MacBook Air Konkurrenz machen und “ThinkPad X300″ heißen soll. Es soll rund 2,3cm “dünn” sein, ein 13,3 Zoll Display besitzen und 1,5kg wiegen. Im Gegensatz zum MacBook Air bietet das X300 3 USB-Anschlüsse, anstatt nur einem, einen LAN-Port, der eigentlich als selbstverständlich gilt, anstelle nur WLANs, genauso wie ein DVD-Brenner, welcher nicht im MacBook Air enthalten ist.

Ein ThinkLight gibt es aber wohl nicht mehr, schade. Zudem muss man sich vorerst mit einer 64GB Festplattenplatz auf einer SSD abfinden. Allerdings ist der Preis nicht ohne. Im Schnitt befinden sich die Angaben, die man derzeit findet, um die 2.500 €.

Einige weitere Informationen findet man hier:

Lenovo_X300 Lenovo_X300_1

Ich persönlich finde das X300 gelungen. Das typische ThinkPad-Design bleibt erhalten und sieht meines Erachtens immer noch am besten aus. Vor allem für Geschäftsleute, die viel unterwegs sind und gerne ein leichtes Notebook bei sich tragen möchten, dürfte dieses Gerät interessant sein.