Windows 7 USB/DVD Download Tool

Seit Windows 7 stellt Microsoft mit dem USB/DVD Download Tool eine kleine Anwendung zur Verfügung, mit welcher ihr ohne größeren Aufwand einen bootfähigen USB-Stick (muss mindestens 4 GB haben) erstellen könnt.

Das Tool funktioniert auch für Windows (Server) 8 [Consumer Preview].

  1. Zunächst müsst ihr das Windows 7 USB/DVD Download Tool im Microsoft Store herunterladen und installieren.
  2. Des Weiteren benötigt ihr natürlich auch die ISO-Datei von Windows (Server) 8.
  3. Startet anschließend das Tool und wählt die ISO-Datei aus.
    Windows 7 USB/DVD Download Tool
  4. Der Assistent für Euch durch die notwendigen Schritte (USB-Stick auswählen, formatieren, Daten kopieren).
    Windows 7 USB/DVD Download Tool
  5. Fertig

Ihr könnt Euch natürlich auch manuell per Diskpart einen USB-Stick präparieren. Bitte bedenkt, dass ihr von einem 32-Bit System (Windows XP oder älter, Windows 7 x86) keinen Stick für ein 64-Bit vorbereiten könnt.

Hierfür habe ich Euch aber damals schon ein Workaround beschrieben, wie ihr es dennoch umsetzen könnt.

Microsoft Hyper-V: VMconnect.exe

Auf der Suche nach einer Möglichkeit, eine VM direkt auf der Konsole zu starten, gibt es sowohl für VMware vSphere Hypervisor (ESXi) als auch für Microsofts Hyper-V eine Möglichkeit.

Normalerweise muss man bei beiden Plattformen zunächst einen Management Tool starten, Benutzer und Kennwort vorausgesetzt, um dann eine VM per Konsole öffnen zu können.

Bei VMware vSphere Hypervisor (ESXi)

Der Tipp bezieht sich auf die Version 4 und setzt den Infrastructure Client voraus, der Aufruf erfolgt dabei über die Anwendung vmware-vmrc.exe, die im Programmverzeichnis vorhanden ist.

Legt eine Verknüpfung an oder führt den folgenden Befehl über Start > Ausführen aus:

"C:\program files (x86)\VMware\Infrastructure\Virtual Infrastructure Client\4.0\vmware-vmrc.exe" –h  HOSTNAME –u BENUTZER -p PASSWORT "[Datastore 1] LINUX-SRV01/LINUXSRV01.vmx"

Die Angabe der VMX-Datei sowie Datastore findet Ihr über die Eigenschaften der virtuellen Maschinen im Infrastructure Client heraus.

Nachteilig ist, dass ihr zwingend Benutzer und Kennwort mitgeben müsst und diese theoretisch einfach einzusehen sind.

Ein Test mit dem vollwertigen vSphere konnte ich noch nicht durchführen, hier wird in den meisten Fällen mittels AD-Account authentifiziert, wo hingegen der kostenlose Hypervisor (ESXi) nur auf eine interne Benutzerverwaltung zurückgreifen kann.

Bei Microsoft Hyper-V

Microsoft bot eine ähnliche Funktionalität bereits damals beim Virtual Server, auch bei Hyper-V lassen sich VMs über direkt in einem Konsolen-Fenster starten.

Hierbei kommt die Anwendung vmconnect.exe ist Spiel, sofern ihr die Hyper-V Erweiterungen auf Eurem Client installiert habt.

Mit folgendem Parameter (als Verknüpfung oder über Ausführen) könnt ihr direkt eine VM starten

“C:\Program Files\Hyper-V\VMconnect.exe” HOSTNAME VMName

VMconnect.exe lässt sich auch ohne Angabe der Parameter für den Hyper-V Server und dem VM-Namen starten: Dann erhaltet ihr ein Fenster, in welchem ihr die Daten ebenfalls händisch eintragen könnt.

Microsoft Hyper-V: VMconnect.exe

Opera Browser

Opera BrowserBereits vergangene Woche war angekündigt worden, dass sich die finale Version von Opera 11.62 fast auf der Zielgeraden befindet, nun wurde heute morgen das Release Candiate 1 veröffentlicht.

Erfahrungsgemäß dürft die finale Version dann wahrscheinlich noch diese Woche folgen.

Auch wird die Entwicklung von “Wahoo” (Opera 12) weiter vorangetrieben, so gibt es einen neuen Snapshot mit diversen Verbesserungen in Sachen HTML5/CSS-Unterstützung sowie ein überarbeitetes 64-Bit Build