Devolo dLAN 500 AVPLus im Test

Veröffentlicht am 22. Dezember 2011 in Gadgets & Hardware | 2 Kommentare

Die Firma Devolo hat mir freundlicherweise ein Starterkit des “dLAN 500 AVPlus” zur Verfügung gestellt, mit dem ihr ein DLAN bzw. PowerLAN, also ein “Netzwerk über die Steckdose” in Euren vier Wänden “aufbauen” könnt.

Devolo dLAN 500 AVPlus

Gedacht ist das so genannte “dLAN”, um Räume in Eurem Haus oder Wohnung mit Netzwerk zu versorgen, in denen in keine Netzwerkverkabelung habt und auch der W-LAN Empfang unter Umständen schlecht oder nicht vorhanden ist. dLAN nutzt dabei ganz einfach Eurer Stromverkabelung.

Insgesamt muss ich sagen, wirklich sehr einfach zu installieren und einzurichten. Ihr steckt im Prinzip den einen der beiden Adapter in der Nähe Eures Routers (bzw. Switch) in die Steckdose und verbindet der RJ45-Port mit diesem. Selbiges macht in der dann in der Nähe Eures Rechner, der über das dLAN angebunden werden soll. Anschließend installiert ihr noch das Devolo dLAN Cockpit, fertig. Auf jeden Fall solltet ihr noch die Verschlüsselung aktivieren und das Standard-Kennwort ändern.

Negativ hier ist meines Erachtens, dass anscheinend alle Geräte mit dem gleichen Kennwort ausgeliefert werden. Also nicht z.B. eines “Seriennummer-Schlüssels, wie es AVM bei den Fritz!Boxen macht.

Je nachdem, wie die Stromverkabelung z.B. im Haus Eurer Mietswohnung o.ä. ist, könnten sonst die Nachbarn mitsurfen ;-)

Lieferumfang

  • 2x Devolo-Adapter
  • 2x Netzwerkkabel (ca. 2m)
  • Betriebsanleitung mit CD/Software

Lieferumfang der Devolo dLAN 500 AVPlus

Testumgebung

Ich habe in meinem Test unterschiedliche Szenarien durchgespielt, bin aber nie über eine Netto-Transferrate um die 100-120 MBit/s gekommen – und es handelt sich nicht um uralte Stromverkabelung bzw. zu kleinen Querschnitten der Kabel. Wobei dies die Werte waren, die mir das Devolo-Cockpit angezeigt hat. Die Übertragung einer 192 MB großen Datei dauert genau 20,9 Sekunden, würde also eine Transferrate von 73 MBit/s ausmachen.

Für den Normalgebrauch sollte dies aber auch reichen, wobei man mit dem Wert natürlich (brutto) von den 500 MBit/s weit entfernt liegt. Die Verbindung an sich ist konstant stabil, auch nach hunderten von Pings gab es keinen Paketverlust, bei meiner vorigen WLAN-Verbindung gingen da doch des Öfteren Pakete verloren.

Während des gesamten Testzeitraums (rund zwei Monate) hat nicht nur wenige Male “keine” Verbindung mehr. Dann musste ich über die Netzwerkumgebung einmal den Netzwerkadapter de- und wieder aktivieren. Eine Ursache dafür konnte ich allerdings nicht ausmachen.

Hinzuzufügen sei noch, dass Devolo angibt, dass die Adapter z.B. für die Verbindung von Fernseher, PlayStation u.ä. verwendbar sind, dieses Testszenario konnte ich allerdings nicht durchspielen, weswegen ich hier keine Aussage über die Funktionalität geben kann.

Sonstiges

Die Adapter besitzen einen Stromsparmodus, der den Strombedarf auf unter 0,5 Watt senken soll, wenn kein “Abnehmer” am Adapter aktiv ist. Dies klappt beim Rechner auch sehr gut, sobald man diesen abschaltet, an der Fritz!Box aber nicht. Die geht zwar in Nachschaltung und deaktiviert das WLAN, die LAN-Ports bleiben aber aktiv und der Devolo-Adapter leider auch.

Weiterhin werden die Adapter nach einiger Zeit etwas warm, ist aber noch im annehmbaren Bereich und aus meiner Sicht noch normal.

Fazit

Mein persönliches Fazit ist durchaus positiv. Auch wenn ich die versprochenen (Brutto-) Werte von 500 MBit/s bei Weitem nicht erreichen konnte, bringen die Adapter in meinem Fall eine konstantere und bessere Verbindung und Geschwindigkeit, als ich es bis dato über W-LAN abdecken konnte.

Patch in den SAPGui-Setup integrieren und ein eigenes Setup-Package erstellen

Veröffentlicht am 20. Dezember 2011 in Admin-Alltag | 2 Kommentare

Im Zuge von Software-Deployment begegnet mir – und dem einen oder anderen von Euch hin und wieder sicherlich auch – e die SAPGUI. Derzeit ist die Version 7.20 mit einem Patchlevel 9 aktuell.

Man kann sich (als Kunde) zwar auch eine aktuelle CD/DVD bei SAP bestellen, doch die Patches lassen sich auch selbst relativ fix in den Setup integrieren. Benötigt wird dabei immer nur das aktuellste Patch, da dieses die vorigen bereits impliziert.

Vorbereitungen

Kopiert die Ordnerstruktur der “Standard-“Dateien an eine beliebige Stelle (z.B. C:\temp\SAPGUI). Haltet auch das Patch entsprechend bereit.

Patch integrieren

  1. Startet nun in dem Unterordner \setup das Tool NwSapSetupAdmin.exe
  2. Das Tool lädt nun den aktuelle Setup ein.
  3. Über den Button “Patch Server” wählt ihr den Setup des Patches aus.
    SAP Installation Server Administration Tool: Patch integrieren
  4. Die Dateien aus dem Patch werden nun validiert und integriert.
    SAP Installation Server Administration Tool: Patch integrieren
  5. Weiter
    SAP Installation Server Administration Tool: Patch integrieren
  6. Die Integration wird daraufhin fertiggestellt
    SAP Installation Server Administration Tool: Patchintegration fertiggestellt
  7. An der geänderten “Compilation”-Version (von 2 auf 3) erkennt ihr an diesem Beispiel, dass die Daten tatsächlich aktualisiert worden sind.
    SAP Installation Server Administration Tool: Patchintegration fertiggestellt

Eigenes Package erzeugen

In meinem Fall benötige ich z.B. tatsächlich nur die reine GUI-Applikation ohne die ganzen zusätzlichen Optionen, Funktionen und Plugins wie den Business Explorer, das Workstation Update etc.

Aus diesem Grund erfolgt im nächsten Schritt die Erzeugung eines eigenen Packages.

  1. Klickt dazu in der Symbolleiste auf “New Package”, woraufhin der Assistent startet.
    SAP Installation Server Administration Tool: Ein eigenes Package erstellen
  2. Im nächsten Schritt wählt ihr dann die benötigten Komponenten aus.
    SAP Installation Server Administration Tool: Ein eigenes Package erstellen
  3. Anschließend müsst ihr noch einen Package-Namen vergeben und das Paket wird daraufhin erstellt.
    SAP Installation Server Administration Tool: Ein eigenes Package erstellen
  4. Eurer erstelltes Package wird nun im Administration Tool geöffnet und im rechten Fensterbereich wird Euch zudem der Kommandozeilenbefehl für einen SILENT-Install des erstelltes Packages angezeigt, den ihr dann für eine Batch, MDT, SCCM etc. übernehmen könnt.

    Dieser sieht z.B. wie folgt aus:
    \setup\NwSapSetup.exe /Silent /Package=”SAPGUI_SPEZIAL”
    SAP Installation Server Administration Tool: Packageerstellung fertiggestellt

MDT sperrt Benutzerkonto

Veröffentlicht am 19. Dezember 2011 in Admin-Alltag | Keine Kommentare

Wenn Eurer Benutzerkonto und -passwort, welches ihr zum Authentifizieren gegen den MDT Deploymentshare verwendet, nach kurzer Zeit plötzlich gesperrt wird, obwohl ihr das richtige Kennwort eingegeben habt, kann dies an einer nicht synchronen Datum-Uhrzeit-Kombination zwischen Client und Deploymentserver bzw. Domänencontroller liegen – Selbstverständlich kann dieses Phänomen auch in anderen Zusammenhängen auftreten.

Aufgrund von Sicherheitsvorkehrungen der Kerberos-Authentifizierung (Kerberos V5), wird hier nur eine gewisse Zeitspanne zwischen der Client-Systemuhr und dem Domänencontroller toleriert.

Weitere Details dazu erfahrt ihr im Microsoft TechNet (Max. Toleranz für die Synchronisation des Computertakts). Standardmäßig ist eine Toleranzgrenze von fünf Minuten eingestellt.

In meinem Fall hatte ich einen CMOS-Reset an dem Client durchgeführt, jedoch nicht beachtet, dass sich damit auch das Datum bzw. das Jahr auf 2005 setzt. Nun lagen hier also über sechs Jahre dazwischen, kein Wunder, dass mein Benutzer gesperrt wurde.

BIOS-Datum und Zeit also manuell neu gesetzt, schon funktionierte es.

Gratis eBook: Datenbanken entwickeln mit SQL Server 2008 (R2) Express

Veröffentlicht am 18. Dezember 2011 in Microsoft | Keine Kommentare

Datenbanken entwickeln mit SQL Server 2008 (R2) ExpressDie Vorweihnachtszeit ist fast schon wieder vorbei, heute ist bereits der vierte Advent. Und wie bereits an den vergangenen drei Adventssonntagen gibt es auch heute wieder ein kostenloses eBook von Microsoft-Press zum Download.

Diesmal liegt das Handbuch “Datenbanken entwickeln mit SQL Server 2008 (R2) Express” von Robert Panther zum Download bereit.

Das Buch richtet sich vor allem an Datenbankeinsteiger und behandelt unter anderem die Themen “Erstellen und Bearbeiten von Datenbanken und Tabellen”, “Erstellen und Verwenden von Sichten”, “SQL-Skripts”, “Gespeicherte Prozeduren, Funktionen, Trigger und Cursor” und “Datenbankadministration mit SQL”.

Um das eBook herunterladen zu können, benötigt ihr wie üblich eine E-Mail Adresse, an welche Euch der Downloadlink geschickt wird.

In gedruckter Form inklusive Begleit-DVD ist das Buch im Handel für rund 24,90 Euro erhältlich.