Active Directory visualisieren

Ein ziemlich geniales Tool, von dem ich neulich (erst) im IT Administrator gelesen habe, ist der Active Directory Toplogy Diagrammer, mit dem ihr Eure Domain und Sites visuell und automatisiert in Visio-Dateien darstellen könnt.

Active Directory Toplogy Diagrammer

Das Tool kann kostenlos bei Microsoft heruntergeladen werden und ist selbst nur knapp 1,5 MB groß. Voraussetzung ist allerdings .NET Framework und Microsoft Visio ab 2003.

In diversen Einstellmöglichkeiten könnt ihr nun auswählen, wie detailliert ihr Eure Umgebung visualisiert haben wollt.

Active Directory Toplogy Diagrammer: Ansicht in Microsoft VisioADTopDia-2

Was ein Artikel bewirken kann

Vor ein paar Tagen hatte caschy während seiner Abstinenz einen Gastartikel von Microsoft veröffentlicht, der unter “Das Internet wird schöner” titelte und für einen reichlich Ansturm in den Kommentaren gesorgt hatte.

Wie er so einen Artikel veröffentlichen können, das sei doch nur ein reiner PR-Artikel, bla bla bla. Carsten hat nun die Diskussion aufgegriffen und einfach seine Gedanken und Meinung dazu gebloggt.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal erwähnen, was ich Dir Carsten auch schon in den Kommentaren dazu geschrieben habe.

Lass Dich durch die Kommentare und Reaktionen zu dem  “ominösen” Microsoft-Artikel nicht ins Boxhorn jagen lassen mal, was Du – wie ich Die kenne – auch nicht tun wird.

Jeder hat ein Recht auf seine Meinung, doch bei diesem Artikel stach aber an vielen Stellen einfach die typische “Microsoft ist Mist”-Moral durch, eben nur weil es ein Artikel von Microsoft PR war und ein paar positive Aspekte des IE9 genannt wurden. Dieses Gespenst zieht sich ja nun schon seit Jahren durch Netz, in vielen Fällen vielleicht nur der Neid auf das, was das Unternehmen erreicht hat. Sicherlich nicht alles Gold, was man in den letzten Jahren getan hat, aber ganz bestimmt auch nicht alles Mist!

Die Reaktionen sind deshalb oftmals einfach nur völliger Blödsinn, denn wäre es ein Artikel von Google über den Chrome, von Mozilla über den Firefox oder was auch immer gewesen, dann wäre es völlig in Ordnung gewesen.

Du weißt, ich bin ja auch kein Fan des Internet Explorer (auch nicht vom Feuerfuchs oder Chrome), sondern nutze Opera. Nichtsdestotrotz aber nur, weil ich mich mit dem Browser angefreundet habe, die Funktionen und das Handling damit einfach mag. Klar, hin und wieder schmeißt man mal die eine oder andere Pointe eben gegen die “geliebten” IE oder den Feuerfuchs.

Um hier kurz am “Objekt” zu bleiben, Microsoft hat hier echt aufgeholt, man wirklich was getan in Sachen Entwicklung. Es einfach damit abzutun, dass es doch eh nur Microsoft sei, ist aus meiner Sicht absoluter Schwachsinn; Leute schaut Euch den Browser an – ganz bestimmt wird der Internet Explorer nicht mein “Lieblingsbrowser”, aber man hat was getan und das ist gut, mit Sicherheit auch Durch einen gewissen Impuls aus der Blogger- und Forenszene.

Noch einmal zu Carstens Blog
beziehungsweise zu der in dem Artikel  entstandenen Polemik:

Ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass es vielleicht beim einen oder anderen sauer aufgestoßen ist, weil Carsten sonst in seinen Beiträgen selbst anders herangehst, nicht in der teilweise verfahrenen Sicht von anderen Newsseiten schriebt.

Ob ein Blogger sich über “Belohnungen” freuen sollte oder diese nicht annehmen? Klar, warum denn nicht.

Solange man bei Produkttests und ähnlichem ehrlich bleibt und nicht lakaienhaft von oben nach unten herunterbetet, wie toll das Produkt ist, sondern offen und ehrlich damit umgeht, ist es doch völlig okay. Ein Hersteller / Dienstleister, der damit nicht klar kommt, soll sich halt einen der vielen anderen suchen, die es machen, nur um in den “Genuss” dieser Produkte zu kommen. Ich für meinen Teil kann darauf auch verzichten. Würde Carsten hergehen und sagen, hey, die haben mir den Flug und Aufenthalt zu CES gesponsert, Leute kauft nur noch von dem Hersteller, alles was ich gestern über andere Produkte geschrieben habe, war gelogen und Quatsch. Das wäre mich für unglaubwürdig, aber nicht so.

Die meisten von Carstens Lesern kenn ihn, sei es vom Blog oder in natura und man weiß, wie er zu den Dingen steht, er bleibt immer bei seiner Meinung. Also kein Grund, ihm einen Strick daraus zu drehen.

Letztendlich sind es (leider) zu oft die Leute, von denen sonst keiner kommentiert, die bei solchen Dingen die Gunst der Stunde wittern, einfach mal wieder ein bisschen Stunk abzulassen. Vernachlässigbar, egal.

Carsten, mach bitte einfach weiter so bisher und lass Dich da von niemanden beirren, so wie Du und Dein Blog sind, so soll es auch bleiben.

Lob & Dank

An dieser Stelle sei Dir lieber Carsten und den dafür verstrichenen und “aufgeopferten” Stunden an dieser Stelle noch einmal gedankt und ein Lob ausgesprochen, für mich einfach eins der besten Blogs in Deutschland.

P.S.

Die Negativ-Kommentatoren haben auch hier wieder eins nicht bedacht, auch wenn der ein oder andere sagt, Microsoft habe ich ein Eigentor geschossen, das Thema hat doch für ein gewisses Aufbrausen, für größere Diskussion gesorgt, will heißen, für entsprechende Publicity, wenn auch negative, die so (wahrscheinlich) nicht gewollt war – aber ihr wisst ja, oft ist (selbst) Negativwerbung die beste Werbung.

Passwortverwalter Access Walker im Test + Verlosung

Von einiger Zeit hatte ich eine Mail bekommen, ob ich nicht Lust hätte, mir mal das Passwortverwaltungstool “Access Walker” näher anzuschauen, klar warum nicht.

Eingangs sei gesagt, Access Walker kostet Geld (knapp 20 EUR für Desktop ODER Portable Version, 25 EUR für beide zusammen in einer Universal-Lizenz), gibt es also nicht kostenlos wie z.B. KeePass.

Somit drängt sich natürlich schnell die Frage auf, warum Geld ausgeben, wenn es auch ein gutes Tool wie KeePass umsonst gibt.

An dieser Stelle möchte ich Euch eine Übersicht der Funktionen des Tools geben

Versionsauswahl und Installation

Wie oben schon kurz angeschnitten, gibt es grundsätzlich erst einmal die Auswahl zwischen einer festinstallierten Desktop- und einer Portable-Version. Beide Ausführungen gibt es sowohl in der 32- als auch 64-Bit Variante.

Installation des Access Walkers

Bei der Windows 7 Version spricht der Hersteller noch von der “NextGen Edition”, die damit auch neue Funktionen von Windows 7 unterstützen soll. Welche das im Detail sind, konnte ich allerdings nicht direkt feststellen.

Die Anwendung im Überblick

Nachdem Access Walker installiert ist und das erste Mal gestartet wird, legt ihr zunächst eine neue Datenbank inklusive Benutzer und Passwort fest. Ihr bekommt anschließend die Oberfläche das Passwortmanagers zu Gesicht, der mit einer Ribbon-Oberfläche à la Office 2007 und 2010 daherkommt; In diesem Fall wirklich übersichtlich und einfach gestaltet.

Oberfläche des Access Walkers

Die Funktionsübersicht beim Anlegen neuer Kennwörter ist ähnlich wie bei KeePass, steht diesem aber hier in Nichts nach, sondern bietet ein gutes Sortiment an Funktionen, vom Passwortgenerator über das Führen einer Passworthistorie sowie einer Gültigkeitsdauer von Kennwörtern.

Kennwortoptionen des Access Walkers

Sehr gut ist auch die Möglichkeit, eigene Passwortrichtlinien hinterlegen zu können.

Eigene Kennwortrichtlinien im Access Walker

Eine Funktion, die ich noch hervorheben möchte, ist die Autovervollständig. Mittels Tastenkombination (Standardmäßig STRG + WIN-Taste + A ; lässt sich aber in den Optionen ändern), kann so in beliebigen Kennwortfeldern wie z.B. in Browsern (Internet Explorer, Firefox, Opera u.a. funktionieren) oder in der Home Server Konsole automatisch bequem Kennwort und/oder Benutzername eingetragen werden.

Autovervollständigen z.B. in der Home Server Konsole

Sicherlich eine nützliche Funktion, im Browser würde sie aber bei mir aber dennoch nicht zum Einsatz kommen, hier vertraue ich auf den Passwortmanager von Opera.

Importfunktion

Erwähnt sei des Weiteren, dass Access Walker eine Importfunktion bietet, mit der sich neben “Standard”-CSV-Dateien auch KeePass- oder “Password Depot”-Datenbanken importieren lassen, wenn diese zuvor entsprechend im XML-Format exportiert worden sind.

Bei einem Test, konnten meine in KeePass hinterlegten Kennwörter erfolgreich und ohne Probleme importiert werden, auch die Ordnerstruktur bleibt dabei erhalten.

Importfunktion im Access Walker

Fazit

Access Walker ist insgesamt ein gelungenes Tool mit einem guten Funktionsempfang. Einziger Wermutstropfen, es kostet rund 20 Euro. Meiner Ansicht nach gibt es keine riesigen Vorteile gegenüber der kostenlosen Variante KeePass, außer der Autovervollständigen-Funktion, die hier sehr gelungen und einfach zu bedienen ist.

Hier muss also wie immer jeder von Euch selbst entscheiden, ob Ribbon-Oberfläche und Autovervollständigen den Preis rechtfertigen (Kosten VS. Benutzerfreundlichkeit / Funktionen).

Eine 30-tägige Testversion könnte ihr aber auf der Webseite des Herstellers herunterladen und dann das Tool nach Euren Bedürfnissen auf Herz und Nieren prüfen.

Weitere Informationen

Verlosung

An dieser Stelle kann ich drei Universal-Lizenzen (beinhaltet die Desktop- und Portable-Variante) in die Lostrommel werfen und möchte diese hier bis zum 16.01.2011 verlosen.

Hinterlasst dazu einfach ein Kommentar mit Eurem Namen + E-Mail-Adresse (darauf basierend wird die Lizenz erzeugt) und schreibt mir, warum ihr den Access Walker haben wollt und ob ihr damit KeePass oder ein ähnliches Tool ablösen wollt, weil Euch dieses aus irgendeinem Grund nicht mehrzusagt.

Ihr könnt aber auch an @Tobbi twittern oder einen Beitrag auf Eurem Blog verfassen. Setzt bei beidem bitte jeweils einen Link auf diesen Beitrag. Sollte der Trackback hier nicht auftauchen, kopiert und schickt mir Euren Link über das Kommentarfeld.

Die drei Gewinner werden dann per Zufallsprinzip gezogen und von mir per Mail benachrichtigt.

Erster Opera 11.01 Snapshot

Nachdem die Veröffentlichung der finalen Version von Opera 11 nun schon ein paar Wochen her ist, hat das Desktop Team heute den ersten Snapshot der Version 11.01 veröffentlicht.

Neuerungen gibt es keine, es wurden lediglich eine Bugs behoben, die in der finalen Version auftauchten.