Der digitale Dämon [Rezension]

Veröffentlicht am 23. Februar 2013 in Bücher | Keine Kommentare

der-digitale-daemon-buchUnter dem Titel “Der digitale Dämon ” hat Ralph Haupter, ein Buch im Redline Verlag herausgegeben, in welchem 15 Autoren aus den Bereichen Web, Wirtschaft und Politik Theorien und Abhandlungen zu Themen wie Datenschutz, Sicherheit, Zugang und Transparenz erläutern.

Haupter selbst war vormals Geschäftsführer von Microsoft Deutschland und ist nun CEO von Microsoft in China.

Inhalt

Zentral geht es um den “Dämon”, den wir uns selbst geschaffen haben, ein “digitales Paradoxen” wie Haupter es nennt, da wir den technischen Fortschritt (vor allem IT-Bereich bzw. Internet) seit Jahren einerseits bejubeln, aber zugleich auch fürchten.

Unter anderem schildert Michael Waidner, Leiter vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie in Darmstart, den Risikovergleich zwischen eigener IT versus Cloud IT. Auch die zunehmenden Wichtigkeit als treibende Kraft für künftige IT-Sicherheit von Cloud Computing erläutert er.

Stephan Humer gibt in “Die Inklusion der Insider” zu bedenken, dass all die Nerds und Geeks sich in der zunehmend digitalisierten Gesellschaft nicht aus ihrer vormals selbst geschaffenen Welt ausgrenzen dürfen.

Klaus Eck erläutert in seinem Beitrag, warum “das Web nichts vergisst” und Online Reputation Management für Unternehmen eine Chance sein kann – wenn es dann richtig angewendet und genutzt wird. Denn auch das Gegenteil kann eintreten und unter Umständen z.B. zu einem Shitstorm führen.

Weiteren Abhandlungen u.a. von Christian Heller, Florian Rötzer und Miriam Meckel sind ebenfalls Bestandteil des Buches.

Fazit

Auf rund 210 Seiten liest man einige interessante Abhandlungen und Thesen zu den Bereichen Datenschutz, Cloud Computing und der digitalen Gesellschaft.

Die abwechselnden Stile lockern die Gesamtatmosphäre auf, nur teilweise habe ich es mal als störend empfunden. Im Wesentlichen harmonieren aber sowohl Inhalt als auch Stil der Autoren.

Inhaltlich fand ich einige Beiträge, wie die oben genannten auf jeden Fall besonders lesenswert, andere habe ich mehr überflogen, da sie für mich nicht sehr ansprechend waren.

Insgesamt bietet “Der digitale Dämon” ein recht gutes Informationspotential für alle, die sich mit den genannten Themen Datenschutz, Web und Cloud Computing beschäftigen.

Fraglich ist nur, ob Euch der recht hohe Preis mit 24,99 Euro dafür angemessen erscheint. Deshalb sei empfohlen, sich vorher eine Leseprobe des Buches anzuschauen, ob die Themen für Euch ansprechend sind.

Defraggler 2.13 veröffentlicht

Veröffentlicht am 23. Februar 2013 in Programme | Keine Kommentare

Piriform hat die Version 2.13 des ToolsDefragglerveröffentlicht, mit dem ihr in- und externe Festplatten defragmentieren könnt.

Die aktuelle Version unterstützt nun unter anderem 3 TByte große externe Datenträger, sowie das ReFS-Dateisystem.

Auch wenn es zum Thema Defragmentierung sicherlich kontroverse Philosophien gibt, kann ich aus persönlicher Erfahrung sagen, dass mir die Defragmentierung von Festplatten – speziell auch mit dem Defraggler – schon so manches Mal geholfen hat, einen zersprengten Rechner wieder flott zu bekommen.

Defraggler kann auch als Portable Version heruntergeladen werden.

Defraggler von Piriform

300 Millionen Benutzer verwenden Opera – und künftig mit WebKit

Veröffentlicht am 13. Februar 2013 in Opera | Keine Kommentare

Wie Opera in einer Pressemitteilung bekanntgibt, verzeichnet man mittlerweile eine Gesamtbenutzerzahl von 300 Millionen, verteilt über die Desktop-Variante sowie die mobilen Brüder auf Android, iOS und anderen Plattformen

Zudem gab man bekannt, künftig auf Webkit zu setzen, die Engine findet bereits in Googles Chrome und Apples Safari Verwendung. Ebenso wird die V8 JavaScript Engine zum Einsatz kommen, wie Bruce Lawson schreibt.

Bisher war der Opera Browser mit der hauseigenen Engine Presto unterwegs, mit der man auf eine Lange Geschichte seit 1995 zurückblicken kann. Nun wird dieser in den Hintergrund treten bzw. mittel bis langfristig komplett abgelöst werden.

Meine Meinung dazu:

Grundsätzlich sehe ich den Umstieg mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Das lachende weiß, dass Opera damit einen wichtigen und auch richtigen Schritt in Richtung Webstandards mit den anderen Größen macht – auch wenn Opera wahrscheinlich wie kaum ein anderer für die strikte Einhaltung von Webstandards stand und steht, so hatte man mit Presto immer ein wenig sein eigenes Süppchen geköchelt.

Aber genau dies war in der Vergangenheit oftmals auch gut so, nicht ein Massen- sondern Nischenprodukt zu sein (denke davon kann man angesichts der prozentualen Verteilung sprechen) :-)

Dennoch muss man gestehen, WebKit hat einen sehr guten Stand, vor allem durch Apples und Googles stetiges Vorantreiben in der Entwicklung geprägt.

Opera kann davon sicherlich vorteilhaft partizipieren, vice versa können die anderen 100%-ig aber auch von Operas Expertise auf diesem Gebiet partizipieren.

Es bleibt also spannend, ich bin auf die ersten Versionen mit WebKit gespannt.

Office 2013 Schnellstarthandbücher

Veröffentlicht am 7. Februar 2013 in Microsoft | Keine Kommentare

Das neue Office 2013 ist bereits seit einigen Tagen erhältlich (und meine Verifizierung des Upgrade Offers funktioniert noch immer nicht…).

Microsoft hat nun einige Schnellstarthandbücher für Excel, Word, Powerpoint & Co. bereitgestellt, die vor allem Einsteiger den Zugriff auf die Oberfläche und Bedienung erleichtern soll.

Schnellstarthandbücher zu Office 2013

Zu jedem Programm liegt jeweils eine PDF-Datei zum Download bereit.