MyMuesli im Fernsehen

Gestern Abend beim Fernsehen gucken läuft ein Werbung an, bei der ich mir denke, das kennst Du doch. Als dann die Dosen mit dem Schriftzug zu sehen waren, war klar: MyMuesli.com macht nun auch TV-Werbung. Mittlerweile sind die Jungs ja ganz erfolgreich, da macht es Sinn, sich über das Fernsehen bekannter zu machen.

Schade, konnte die Werbung noch nirgends bei YouTube, Sevenload o.ä. finden.

Deutschland ist ein “Web 2.0-Mitmach-Land”

Laut einer aktuellen Umfrage der Bitkom (“Millionen Deutsche machen bei Web-2.0 mit”) ist Deutschland relativ aktiv, was das Thema “Web 2.0” anbelangt.

Das Internet wandelt sich zum Mitmach-Web – und die Deutschen sind vorne dabei. Eigene Inhalte einstellen, statt nur zu konsumieren, ist derzeit ein Megatrend
Zitat von Achim Berg, Vizepräsident der Bitkom

So betreiben 2% der Internetnutzer (des repräsentativen Umfrage) ein eigenes Blog, rund 17% beteiligen sich in Diskussionsforen, obwohl Foren an sich ja nicht “Web 2.0” sind. Foren gibt es ja schon ewig, der “Social Network”-Gedanke dabei, denke ich sollte entscheidender sein.

Auch die genannten Statistiken zum Chatten und Instant Messaging an sich haben ja nix mit We 2.0 zu tun, sondern sind schon ein “alter Hund”. Auch hier sollte “SN” das Schlüsselwort sein, siehe Facebook-Chat etc.

Web20_D

FAZ schreibt “XING ist eine Zeitvernichtungsmaschine”

In einem ausführlichen Artikel (Xing – Die große Zeitvernichtungsmaschine) hat die FAZ bzw. der Autor des Artikels ihre/seine gesammelten Eindrücke über das Social Network XING festgehalten. In einigen Punkten lässt sich dem sicherlich zustimmen.

So heißt es z.B.

Doch was sich als Kontaktplattform ausgab, hat sich als private Kontaktplattform, Zeitvernichtungsmaschine und Panoptikum des Lebens erwiesen. Von Business fast keine Spur, wenn man nicht auf Stellensuche ist.

Ich muss sagen, dass ich mich manchmal auch frage: Wie viel “Business” wird wirklich über XING gehandelt. Entstehen wirklich intensive Geschäftsbeziehungen zwischen Lieferanten/Dienstleistern und Kunden? Manchmal bezweifle ich das ein wenig.

Oft ist es mE so, dass man Leute in sein Adressbuch einpflegt, die man meist schon kennt, seien es Kollegen, ehemalige Kollegen, Geschäftspartner, Freunde, Familie. Wie groß ist der eigentlich Anteil davon eigentlich, der à la, “Sie bieten die und die Dienstleistung, gerne würde ich mehr erfahren etc. etc.”, Telefonnummern ausgetauscht, telefoniert, getroffen und Geschäft abgeschlossen, läuft? Ein Bruchteil? Oder täuscht das in dem riesigen Meer von Usern?

Das Fazit des Artikel lautet

Das Web-2.0-Konstrukt Xing, glauben wir, hat die besten Zeiten schon hinter sich.

Mir persönlich kam XING früher, als es auch noch openBC hieß, was damit jetzt nichts direkt zu tun hat, irgendwie lebendiger, interaktiver vor. Täuscht das? Vielleicht habe ich auch einfach nicht mehr die Zeit, mich richtig intensiv damit auseinanderzusetzen, da ich nicht mehr so wie vor ein paar Jahren die Freistunden in der Schule mit solchen Sachen verbringen kann, sondern erst abends nach Hause komme und man dann auch keine rechte Lust mehr hat, sich damit intensiv zu beschäftigen. Subjektive Sicht?

littleBits – Elektronik so einfach wie Lego

Golem berichtet über littleBits, eine Art Lego mit Elektronikbausteinen. Sie lassen sich ganz simpel verbinden, allerdings werden sie nicht gesteckt, sondern von Magneten zusammengehalten. Z.Zt. gibt es noch nicht viele Bausteine, das Sortiment soll aber zukünftig weiter ausgebaut werden. Das folgende Video demonstriert die bisherigen Funktionen ein wenig.

littleBits is an opensource library of discrete electronic components pre-assembled in tiny circuit boards. Just as Legos allow you to create complex structures with very little engineering knowledge