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Passwortverwalter Access Walker im Test + Verlosung

Von einiger Zeit hatte ich eine Mail bekommen, ob ich nicht Lust hätte, mir mal das Passwortverwaltungstool “Access Walker” näher anzuschauen, klar warum nicht.

Eingangs sei gesagt, Access Walker kostet Geld (knapp 20 EUR für Desktop ODER Portable Version, 25 EUR für beide zusammen in einer Universal-Lizenz), gibt es also nicht kostenlos wie z.B. KeePass.

Somit drängt sich natürlich schnell die Frage auf, warum Geld ausgeben, wenn es auch ein gutes Tool wie KeePass umsonst gibt.

An dieser Stelle möchte ich Euch eine Übersicht der Funktionen des Tools geben

Versionsauswahl und Installation

Wie oben schon kurz angeschnitten, gibt es grundsätzlich erst einmal die Auswahl zwischen einer festinstallierten Desktop- und einer Portable-Version. Beide Ausführungen gibt es sowohl in der 32- als auch 64-Bit Variante.

Installation des Access Walkers

Bei der Windows 7 Version spricht der Hersteller noch von der “NextGen Edition”, die damit auch neue Funktionen von Windows 7 unterstützen soll. Welche das im Detail sind, konnte ich allerdings nicht direkt feststellen.

Die Anwendung im Überblick

Nachdem Access Walker installiert ist und das erste Mal gestartet wird, legt ihr zunächst eine neue Datenbank inklusive Benutzer und Passwort fest. Ihr bekommt anschließend die Oberfläche das Passwortmanagers zu Gesicht, der mit einer Ribbon-Oberfläche à la Office 2007 und 2010 daherkommt; In diesem Fall wirklich übersichtlich und einfach gestaltet.

Oberfläche des Access Walkers

Die Funktionsübersicht beim Anlegen neuer Kennwörter ist ähnlich wie bei KeePass, steht diesem aber hier in Nichts nach, sondern bietet ein gutes Sortiment an Funktionen, vom Passwortgenerator über das Führen einer Passworthistorie sowie einer Gültigkeitsdauer von Kennwörtern.

Kennwortoptionen des Access Walkers

Sehr gut ist auch die Möglichkeit, eigene Passwortrichtlinien hinterlegen zu können.

Eigene Kennwortrichtlinien im Access Walker

Eine Funktion, die ich noch hervorheben möchte, ist die Autovervollständig. Mittels Tastenkombination (Standardmäßig STRG + WIN-Taste + A ; lässt sich aber in den Optionen ändern), kann so in beliebigen Kennwortfeldern wie z.B. in Browsern (Internet Explorer, Firefox, Opera u.a. funktionieren) oder in der Home Server Konsole automatisch bequem Kennwort und/oder Benutzername eingetragen werden.

Autovervollständigen z.B. in der Home Server Konsole

Sicherlich eine nützliche Funktion, im Browser würde sie aber bei mir aber dennoch nicht zum Einsatz kommen, hier vertraue ich auf den Passwortmanager von Opera.

Importfunktion

Erwähnt sei des Weiteren, dass Access Walker eine Importfunktion bietet, mit der sich neben “Standard”-CSV-Dateien auch KeePass- oder “Password Depot”-Datenbanken importieren lassen, wenn diese zuvor entsprechend im XML-Format exportiert worden sind.

Bei einem Test, konnten meine in KeePass hinterlegten Kennwörter erfolgreich und ohne Probleme importiert werden, auch die Ordnerstruktur bleibt dabei erhalten.

Importfunktion im Access Walker

Fazit

Access Walker ist insgesamt ein gelungenes Tool mit einem guten Funktionsempfang. Einziger Wermutstropfen, es kostet rund 20 Euro. Meiner Ansicht nach gibt es keine riesigen Vorteile gegenüber der kostenlosen Variante KeePass, außer der Autovervollständigen-Funktion, die hier sehr gelungen und einfach zu bedienen ist.

Hier muss also wie immer jeder von Euch selbst entscheiden, ob Ribbon-Oberfläche und Autovervollständigen den Preis rechtfertigen (Kosten VS. Benutzerfreundlichkeit / Funktionen).

Eine 30-tägige Testversion könnte ihr aber auf der Webseite des Herstellers herunterladen und dann das Tool nach Euren Bedürfnissen auf Herz und Nieren prüfen.

Weitere Informationen

Verlosung

An dieser Stelle kann ich drei Universal-Lizenzen (beinhaltet die Desktop- und Portable-Variante) in die Lostrommel werfen und möchte diese hier bis zum 16.01.2011 verlosen.

Hinterlasst dazu einfach ein Kommentar mit Eurem Namen + E-Mail-Adresse (darauf basierend wird die Lizenz erzeugt) und schreibt mir, warum ihr den Access Walker haben wollt und ob ihr damit KeePass oder ein ähnliches Tool ablösen wollt, weil Euch dieses aus irgendeinem Grund nicht mehrzusagt.

Ihr könnt aber auch an @Tobbi twittern oder einen Beitrag auf Eurem Blog verfassen. Setzt bei beidem bitte jeweils einen Link auf diesen Beitrag. Sollte der Trackback hier nicht auftauchen, kopiert und schickt mir Euren Link über das Kommentarfeld.

Die drei Gewinner werden dann per Zufallsprinzip gezogen und von mir per Mail benachrichtigt.

UltraEdit 15.20 und SpeedCommander 11 kostenlos

Bereits gestern gab es zwei Schmankerl in den Adventskalendern von CHIP und Stern.

UltraEdit 15.20 kostenlosBei CHIP gab es gestern (und gibt es immer noch) den kostenlosen Download von UltraEdit 15.20. UltraEdit ist ein sehr mächtiger Editor und meines Wissens bei vielen Programmieren beliebt. Im OpenSource-Umfeld ist meines Erachtens Notepad++ immer noch die beste Alternative, die mir persönlich auch völlig reicht. Die Version 15.20 ist schon etwas älter, was sich mit der Version 16.00 geändert hat, könnt ihr auf der Webseite des Herstellers nachlesen.

SpeedCommander 11 kostenlos Der Stern bietet den SpeedCommander in der Version 11 zum kostenlosen Download an (am 22.12), bereits letztes Jahr gab es die Version 10. Auch hier ist die Version schon etwas älter, mittlerweile ist die Version 13.40 aktuell. Was sich inzwischen geändert hat, könnt ihr auf SpeedProject.de nachlesen. Der SpeedCommander ist wirklich empfehlenswert, seit letztem Jahr verwende ich diesen auch durchgehend, nachdem ich dank caschy in den Genuss einer Lizenz für die aktuelle Version 13.x gekommen bin.

 

Nachdem dieses Jahr in den Adventskalendern leider nicht so viel zu finden war, was mich angesprochen hat, gibt es mit den beiden Anwendungen kurz vor Heiligabend wie ich finde aber doch noch zwei Perlen.

MouseExtender–Launcher für Windows

MouseExtender ist eine schlanke OpenSource-Anwendung, die eine Launcherfunktion bietet. Ihr könnt festlegen mit welcher Tasten-/Mauskombination ein Schnellstartmenü aufgerufen werden soll, in dem ihr Anwendungen, Webadressen, Ordner und/oder Dateien hinterlegen könnt, die sich zudem auch in Tabs einordnen lassen.

MouseExtender

Neben den Programm-/Ordner-/Dateiicons könnt ihr auch noch Systembutton wie “Systemsteuerung”, “PC neustarten” oder “PC herunterfahren”, die sich per Doppelklick ausführen lassen.

Schade ist, dass bis dato noch keine Windows 7 Bibliotheken zum Hinzufügen unterstützt werden, es lassen sich nur “reine” Ordner anzeigen.

Im Folgenden noch ein Video von der Projektseite, das alle Funktionen vom MouseExtender zeigt:

Classic Shell – Einstellungen und Menüs aus XP und Vista zurückholen

Tools, die unter Windows 7 das klassische Windows 2000 Startmenü zurückbringen, gibt es einige, wie z.B. CSMenu oder Classic Windows Start Menu.

Das kostenlose Classic Shell gefällt mir dabei aber noch am besten. Zum einen, weil es die Möglichkeit gibt, beide Startmenüs, sprich das neue Windows 7 Startmenü, aber auch das klassische, parallel zu nutzen, indem man entweder wie gewohnt mit der linken Maustaste auf den Startbutton klickt und mit gedrückter Shift-Taste. Super, dass gefällt, denn die anderen haben einfach das “7”-Startmenü ersetzt.

Classic Shell bringt das klassiche XP-Startmenü zurück

Es gibt aber noch viel mehr Einstellungen, z.B. können die Verzögerungen eingestellt werden, bis sich ein Menü öffnet (der gute alte Windows 95 Trick MenuShowDelay ;) ), aber auch Animationen lassen sich ändern oder ganz abschalten.

Des Weiteren lassen sich alle Einstellungen als XML-Datei sichern und bei Bedarf wieder zurückspielen.

Classic Shell: Es stehen diverse Option zur Verfügung

Neben den Startmenü-Einstellungen bringt Classic Shell auch Einstellungen für den Windows Explorer mit.

Classic Shell: Auch für den Windows-Explorer gibt es diverse Einstellmöglichkeiten

So kommt der alte “eine Ebene nach oben” Button zurück, genauso lässt sich wieder eine Symbolleiste einblenden oder der Kopieren-/Ersetzendialog kann durch die alte XP-Ansicht ersetzt werden.

Classic Shell: Symbolleiste im Explorer wiederbeleben

Classic Shell: Den alten Kopier-Dialog wiederbeleben

Fazit:

Insgesamt bietet “Classic Shell” ein Gesamtpaket, dass viele tolle Funktionen bringt, sowohl in der 32- als auch 64-Bit Version von Windows 7. Des Weiteren werden dabei nicht einfach nur die Ansichten/Funktionen ersetzt, sondern parallel in einem “Hybrid”-Modus betrieben.