Archiv für das Thema: Anleitungen

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MDT 2010: Probleme SQL-Datenbank und versteckten Applikationen

Nachdem ich nun das MDT 2010 weitestgehend so konfiguriert habe, wie ich es mir vorgestellt hatte, möchte ich natürlich auch die Möglichkeit einer anzubindenden SQL-Datenbank nutzen, mit Hilfe derer man z.B. hersteller-/modellbezogen Applikationen und Rollen zuweisen kann.

Problemstellung

Problem während der Konfiguration und den nachfolgenden Tests war allerdings, dass Anwendungen, die unter „Applikationen“ als „versteckt“ markiert waren, während des Deployments nicht installiert wurden.

Nach verschiedenen Ansätzen zum Troubleshooting kam letztendlich dabei raus, dass eben der Parameter „versteckt“ (»Enable this Folder«) die Ursache dafür war.

MDT 2010 - Versteckte Ordner und Applikationen

Warum ich die Ordner versteckt habe? Geplant war, nur einen optionalen Satz an Anwendungen während des Wizards dem Support-Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. Die übrigen Standard- und modellbezogenen Anwendungen sollten nicht sichtbar und voll automatisch installiert werden.

Leider scheint dies ein Bug im MDT 2010 (Update 1) zu sein, einige andere Administratoren berichten vom selben Problem im Web.

Lösung bzw. Workaround

Einziges Workaround ist dafür, entweder alle Anwendungen anzuzeigen oder so genannte „Software Bundles“ zu erstellen und die Anwendungen über „Dependencies“ einzubinden.

So kann ich bei meiner Struktur alle Unterordner, die die tatsächlichen Anwendungen enthalten, verstecken und nur das Software-Bundle sichtbar machen. Auch nicht schön, aber immer noch besser als eine lange Liste von Software + modelbezogene Anwendungen wie WLAN-Assistenten etc. anzeigen zu müssen.

Für jedes Modell lege ich deshalb einen Unterordner an und erstelle ein entsprechendes Software-Bundle, dass ich bei den Modellen in der Datenbank unter “Applikationen” einbinde.

MDT 2010 - Anlegen eines modellbezogenen Software-Bundles

MDT 2010: WSUS-Server integrieren

Vorgestern hatte ich Euch berichtet, dass ich mich derzeit mit dem Microsoft Deployment Toolkit 2010 beschäftigte.

Wie folgt ist es dabei möglich, nach der Betriebssysteminstallation (z.B. Lite Touch Deployment) Eurer neuinstalliertes System mit aktuellen Windows- und Office-Patches von Eurem WSUS-Server zu aktualisieren.

Öffnet dazu die Eigenschaften Eures DeploymentShares und öffnet den Reiter “Rules”, wo ihr nun im ersten Abschnitt WSUSServer=http://[WSUSServer]:[Port] ergänzt, wobei [WSUSServer] für den FQDN Eures Servers steht, ggf. müsst ihr noch den Port ergänzen.

WSUS und MDT 2010 - Rules anpassen

Anschließend müsst ihr noch Eure Tasksequenz entsprechend anpassen, bzw. das Installieren der Windows-Updates aktivieren.

Ich habe mich dafür entschiedenen, bei beide WindowsUpdate-Sequenzen (“Pre-Application Installation” und “Post-Application Installation” zu aktivieren), da ich somit sicherstellen kann, dass alle regulär notwendigen und möglichen Patches vor der Installation von Applikationen eingespielt werden, andererseits aber auch sicherstellen kann, dass Microsoft Office und Internet Explorer nach erfolgter Installation der Applikationen aktuell sind.

WSUS und MDT 2010 - Tasksequenz anpassen

Nachdem ihr die vorgenommenen Änderungen gespeichert habt, aktualisiert ihr abschließend noch Euren DeploymentShare, damit die Angabe des WSUS-Servers entsprechend in das Boot-Image implementiert wird.

USB-Stick mit Windows 7 64-Bit auf einem 32-Bit Windows vorbereiten

Auf meinem Notebook bin ich jetzt produktiv auf Windows 7 umgestiegen. Allerdings wollte ich mir die 64-Bit Version installieren und um keine DVD brennen zu müssen, am einfachsten natürlich mit der USB-Methode.

Allerdings stellt sich dies zunächst als gar nicht so einfach raus. Zumindest unter XP 32-Bit versagten nämlich alle bekannten Methoden den Stick bootfähig zu bekommen. Weder Microsofts Tool, die manuelle Methode noch andere Tools wie UNetbootin konnten erfolgreich einen bootfähigen Stick erstellen. Microsofts Tool gab am Ende des Kopiervorgangs auch die Meldung aus, das zwar alle Dateien erfolgreich kopiert wurden, jedoch der Bootsektor nicht geschrieben werden konnte.

Wie sich herausstellte, läuft der Aufruf dafür über die Anwendung bootsect.exe die im Verzeichnis boot liegt. Diese lässt sich in einer 32-Bit Umgebung nicht ausführen (“keine zulässige Win32-Anwendung”).

Nachdem ich verschiedene Seiten im Netz durchsucht hatte, schienen das Problem mehrere Anwender zu haben.

Folgendes Workaround löst die Problematik

Windows 7 64-Bit zunächst in einer virtuellen Umgebung installieren! Wichtig ist dabei, dass man ein Tool einsetzt, in dem man später dann auch einen USB-Stick ansprechen kann.

Mit dem VMware Player, den ihr kostenlos herunterladen könnt, ist dies z.B. der Fall. Diesen ladet ihr also als erstes herunter, installiert ihn und spielt anschließend Eure 64-Bit-ISO oder DVD ein.

Windows 7 64-Bit USB-Stick in einer VM-Umgebung aufsetzen

Nachdem ihr Windows 7 64-Bit installiert habt, muss der USB-Stick nur noch gemountet werden (VMware fragt danach, sobald dieser erkannt wurde) und ihr könnt bspw. das “Windows 7 USB/DVD Download Tool” ausführen, um einen bootfähigen USB-Stick mit Windows 7 64-Bit zu erstellen.

Windows 7: Neuen Ordner per Shortcut erstellen

Eigentlich wäre diese Funktion schon längst eine Selbstverständlichkeit gewesen und ist in alternativen Dateimanagern bereits ewig implementiert: Einen neuen Ordner per Tastenkombination erstellen.

Erst in Windows 7 hat nun der Tastenkombination “Strg + Umschalt + N” Einzug gehalten, mit dem man einen neuen Ordner erstellen kann, ohne sich umständlich über das Kontextmenü zu klicken oder den neuen Button “Neuer Ordner” zu verwenden.