Twingly

Twingly ist eine neue Blogsuchmaschine, die Technorati Konkurrenz machen will, was nicht leicht werden dürfte, da es mittlerweile eine ganze Reihe von solchen Suchmaschinen gibt, der Markt aber praktisch von Technorati dominiert wird. Aber Twingly versucht an anderer Stelle anzusetzen, bei der Technorati – wie es mir vermehrt aufgefallen ist – Probleme hat: SPAM. Twingly verspricht die spamfreie Suche, die dadurch gelingen soll, dass nur eingetragene Weblogs, die per eigenem Algorithmus verifiziert werden sollen. Weitere Infos findet man bei TechCrunch.

Eine interessante Sache findet man unter dem Punkt „Screensaver“. So kann man bei diesem Bildschirmschoner und hergestellter Internetverbindung auf einer Weltkugel beobachten, wenn neue Blogbeiträge geschrieben werden und diese direkt öffnen. Die Entwickler haben dazu demonstrativ ein Video bei YouTube eingestellt.

Zur Zeit befindet sich Twingly noch in der Closed-Beta Phase, eine Einladung kann man unter http://beta.twingly.com/ anfordern.


Es scheint, als wolle Facebook versuchen, sich in Deutschland im Kampf gegen das hierzulande prominentere StudiVZ durchzusetzen und entsprechend User von dort abzuwerben. Bisher hat der Launch in Deutschland ja nicht so gut geklappt, wenngleich im Germany-Netzwerk mittlerweile rund 396.470  User sind, immerhin gut ~25.500 User mehr (im Netzwerk), als zu Beginn des deutschen Launches.

Heute spring mir dann auf der Startseite eine weitere „Kampagne“ entgegen. Ich soll in der Anzeige also meine eMail-Adresse, sowie Kennwort eingeben. Würde somit Facebook Zugriff auf mein eMail-Konto gewähren, um darüber Freunde einzuladen bzw. auf Facebook zu finden, sollten sie dort bereits sein.

Vor einigen Wochen wurde eine Gruppe namens „Deutsche verlassen StudiVZ für Facebook“ gegründet, mit dem Ziel, seine Freunde von StudiVZ abzuwerben und zu Facebook zu „transferieren“.

Facebook Gruppe

Meines Erachtens ist Facebook StudiVZ technisch gesehen um einiges voraus, bietet bessere Erweiterungsmöglichkeiten und Netzwerkmöglichkeiten dank Tausenden von Applikationen und Gruppen. Das Problem dürfte mE nur sein, dass bisher, da verhältnismäßig wenig Deutsche bei Facebook sind, die meisten Gruppen und Applikationen in englischer Sprache sind. 396.470 User hat das nicht abgeschreckt, einen Großteil möglicher neuer User schreckt es meiner Meinung nach aber im Gewissen Maße ab. Des Weiteren werden viele sagen, „alle meine Freunde sind bei StudiVZ, warum soll ich wechseln“ und wechseln deshalb nicht. Dies wiederum hat zur Folge, dass die Applikationen/Gruppen in englischsprachiger Hand bleiben, die Leute sich nicht bei Facebook anmelden usw. Ein Rattenschwanz also.

Deswegen ist die Frage, ist eine solche Kampagne sinnvoll und von Erfolg gekrönt und hat möglicherweise das Gegenteil zur Folge, weil mancher eine solche Aktion zu aggressiv oder dergleichen findet.

Was meint Ihr? Facebook und/oder StudiVZ?


Nun ist er fertig, Web 2.0 – Der Film und kann rund 35 Minuten lang auf Sevenload angeschaut werden, wird allerdings, so die Macher, evtl. noch durch eine bessere Version ersetzt.

Was gibt es zu sagen zu dem Film? Es wird ein Einblick über die WebZweiNull-Szene gegeben inkl. Barcamps, der Web 2.0-Expo und Statements einiger bekannter Startup-Gründer und Bloggern. Wer die Szene allerdings schon etwas länger verfolgt wird nicht viel Neues erfahren, weswegen der Film mE eher etwas für WebZweiNull-Neulinge ist.

Robert fragt sich, wo der Film an sich webzweinullig sei, es sei mehr eine Ansammlung von Personengesichtern, als innovativ. Ich persönlich teile in gewisser Hinsicht sein Meinung, fand den Film an einigen Stellen doch etwas langatmig, wenngleich ich es selbst auch nicht hätte besser umsetzen können. Was von Buckhard Schneider z.B. angemerkt wurde, ist, dass ihm bei den englischen Interviews gegen Ende des Films deutsche Untertitel gefehlt haben. Jepp, dem kann ich nur zustimmen. Jeder von uns dürfte der englischen Sprache besser und schlechter mächtig sein, trotzdem wäre es mE für den „Fluss“ des zuschauens einfach besser gewesen, Phrasen, die man vlt. nicht so schnell mitbekommt, vollständig aufnehmen zu können, indem man sie mitlesen kann, als den Film „zurückzuspulen“.

Frage ist dann dieser Steller natürlich, wie ein Film sich interaktiver, sich webzweinulliger machen lassen würde? Allerdings hat der Film schon eine gewisse Popularität in der deutschen Bloggerszene, Technorati wirft am 09.04.2008 um 20:50 bereits rund 815 Ergebnisse aus.

So, nun soll sich aber jeder selbst ein Bild von dem Werk machen 😉


Ab sofort steht auf flickr die vor einigen Wochen angekündigte Videofunktion zur Verfügung. Allerdings will man, so das Flickr-Team, kein YouTube-Klon sein und sich von diesen Videoportalen abgrenzen.

So dürfen Videos maximal 90 Sekunden lang und 150 MB groß sein, was vor allem den Upload von urheberrechtlich geschützen Material vorbeugen soll. Möglicherweise werden die Einschränkungen aber zu einem späteren Zeitpunkt geändert, so Kakul Srivastava, Director of Product Management bei Flickr, schreibt TechChrunch.

Die Videos werden wie Fotos behandelt, also in der Fotoansicht nahtlos eingegliedert. Des Weiteren lassen sich die Video genauso wie Fotos taggen und geotaggen. Leider ist der Videoupload ein Privileg für ProUser, aber vielleicht Flickr sich das ja zu einem späteren Zeitpunkt auch noch mal 😉 Eine Übersicht bisher verfügbarer Videos gibt es in der Gruppe Video! Video! Video!

Weitere Infos zu der Videofunktion gibt es in der FAQ und dem offiziellen Blogposting.

Gruppe

Ein Beispielvideo