Nachdem der Facebook Chat nun auch in deutsch verfügbar ist, will man Opera-User anscheinend mal wieder leer ausgehen lassen. Es wird einem empfohlen den Feuerfuchs oder den IE7 zu verwenden.
Doch der Chat läuft auch unter Opera – mit einem alt bekannten Trick: Als Firefox maskieren. Dazu einfach das Kontextmenü per rechtem Mausklick auf der Facebook-Seite öffnen und den Menüpunkt “Seitenspezifische Einstellungen” öffnen. Nun in das Register “Netzwerk” wechseln und “Als Firefox maskieren” aktivieren.
Nachdem man die Seite nun per F5 aktualisiert hat, erscheint auch unter Opera die Chatleiste im unteren Bildschirmbereich.

So, wer möchte, findet mich nun auch über friendfeed und kann das entsprechende RSS-Feed abonnieren. Ich würde mich freuen
Friendfeed? Rudimentär gesagt ein Dienst, der einfach alle Aktivitäten eines Users im Web 2.0 zusammenzieht und dann daraus ein RSS-Feed bildet. Sprich man twittert, bloggt oder veröffentlicht ein Foto bei flickr, so werden die entsprechenden Infos in das Feed eingetragen.
Ein deutsches Copycat gibt es auch bereits mal wieder. Nennt sich freundefeed, wie einfallsreich. Ist im Ausland übrigens sauer aufgestoßen.
Das Facebook anscheinend härter rangeht, um in Deutschland bekannt zu werden, hatte ich schon vor rund zwei Wochen festgestellt. In den letzten Tagen gibt es Aufruhr in der deutschen Blogosphäre, den erneut machte Facebook von sich reden und setzte Google Ad-Words auf bekannte Namen von Bloggern, sobald man diese bei Google eingab. Mittlerweile scheint dieser Faupax aber wieder vom Netz genommen, von Facebook oder Google, das weiß man allerdings nicht.
U.a. melden bloggen sich hier, hier, hier und hier die Betroffenen zu Wort. Allerdings scheint dazu auch noch etwas schief gelaufen zu sein und man hat sich sogar Namen auserwählt, die bei Facebook gar keinen Account haben wie bspw. Daniela Hinrichs und werden dann auch noch falsch geschrieben, berichtet ConnectedMarketing.
Einige wie Johnny Haeusler haben ihren Account daraufhin sogar gelöscht. Übertrieben? Vielleicht oder auch nicht. Die Werbung scheint wieder verschwunden und man vermutet, dass genauso dies das eigentliche Ziel war: Die deutsche Blogosphäre sollte sich aufregen, ihren Ärger freien Lauf lassen und darüber bloggen. Und Facebook? Das wird dadurch bekannter und ist der Krone von StudiVZ in Deutschland vielleicht wieder ein Stück näher…
Für die Twitter-Freunde unter uns stellt Jan von UPLOAD derzeit ein Twitter-Kompendium zusammen.