Schon beeindruckend, was Ashley Esqueda (MobileNations) da am Stand von Samsung demonstriert: Das “SmartWindow” – Ein transparentes TouchScreen-Fenster.
via Geekologie.com
Schon beeindruckend, was Ashley Esqueda (MobileNations) da am Stand von Samsung demonstriert: Das “SmartWindow” – Ein transparentes TouchScreen-Fenster.
via Geekologie.com
Die Firma Devolo hat mir freundlicherweise ein Starterkit des “dLAN 500 AVPlus” zur Verfügung gestellt, mit dem ihr ein DLAN bzw. PowerLAN, also ein “Netzwerk über die Steckdose” in Euren vier Wänden “aufbauen” könnt.

Gedacht ist das so genannte “dLAN”, um Räume in Eurem Haus oder Wohnung mit Netzwerk zu versorgen, in denen in keine Netzwerkverkabelung habt und auch der W-LAN Empfang unter Umständen schlecht oder nicht vorhanden ist. dLAN nutzt dabei ganz einfach Eurer Stromverkabelung.
Insgesamt muss ich sagen, wirklich sehr einfach zu installieren und einzurichten. Ihr steckt im Prinzip den einen der beiden Adapter in der Nähe Eures Routers (bzw. Switch) in die Steckdose und verbindet der RJ45-Port mit diesem. Selbiges macht in der dann in der Nähe Eures Rechner, der über das dLAN angebunden werden soll. Anschließend installiert ihr noch das Devolo dLAN Cockpit, fertig. Auf jeden Fall solltet ihr noch die Verschlüsselung aktivieren und das Standard-Kennwort ändern.
Negativ hier ist meines Erachtens, dass anscheinend alle Geräte mit dem gleichen Kennwort ausgeliefert werden. Also nicht z.B. eines “Seriennummer-Schlüssels, wie es AVM bei den Fritz!Boxen macht.
Je nachdem, wie die Stromverkabelung z.B. im Haus Eurer Mietswohnung o.ä. ist, könnten sonst die Nachbarn mitsurfen

Ich habe in meinem Test unterschiedliche Szenarien durchgespielt, bin aber nie über eine Netto-Transferrate um die 100-120 MBit/s gekommen – und es handelt sich nicht um uralte Stromverkabelung bzw. zu kleinen Querschnitten der Kabel. Wobei dies die Werte waren, die mir das Devolo-Cockpit angezeigt hat. Die Übertragung einer 192 MB großen Datei dauert genau 20,9 Sekunden, würde also eine Transferrate von 73 MBit/s ausmachen.
Für den Normalgebrauch sollte dies aber auch reichen, wobei man mit dem Wert natürlich (brutto) von den 500 MBit/s weit entfernt liegt. Die Verbindung an sich ist konstant stabil, auch nach hunderten von Pings gab es keinen Paketverlust, bei meiner vorigen WLAN-Verbindung gingen da doch des Öfteren Pakete verloren.
Während des gesamten Testzeitraums (rund zwei Monate) hat nicht nur wenige Male “keine” Verbindung mehr. Dann musste ich über die Netzwerkumgebung einmal den Netzwerkadapter de- und wieder aktivieren. Eine Ursache dafür konnte ich allerdings nicht ausmachen.
Hinzuzufügen sei noch, dass Devolo angibt, dass die Adapter z.B. für die Verbindung von Fernseher, PlayStation u.ä. verwendbar sind, dieses Testszenario konnte ich allerdings nicht durchspielen, weswegen ich hier keine Aussage über die Funktionalität geben kann.
Die Adapter besitzen einen Stromsparmodus, der den Strombedarf auf unter 0,5 Watt senken soll, wenn kein “Abnehmer” am Adapter aktiv ist. Dies klappt beim Rechner auch sehr gut, sobald man diesen abschaltet, an der Fritz!Box aber nicht. Die geht zwar in Nachschaltung und deaktiviert das WLAN, die LAN-Ports bleiben aber aktiv und der Devolo-Adapter leider auch.
Weiterhin werden die Adapter nach einiger Zeit etwas warm, ist aber noch im annehmbaren Bereich und aus meiner Sicht noch normal.
Mein persönliches Fazit ist durchaus positiv. Auch wenn ich die versprochenen (Brutto-) Werte von 500 MBit/s bei Weitem nicht erreichen konnte, bringen die Adapter in meinem Fall eine konstantere und bessere Verbindung und Geschwindigkeit, als ich es bis dato über W-LAN abdecken konnte.

Vor gut 1,5 Wochen hatte ich bei das Tablet aus dem HTC angefragt: Den “Flyer”. Die erste Antwort war, dass man gerne ein Testgerät schicken würde, derzeit aber keins im Hause habe.
Nun ergab er sich aber, dass ich das Gerät dann kurze Zeit später doch von einem anderen Tester übernehmen und an meiner nächstliegenden Packstation abends abholen konnte.
Sehr coole Optik war mein erster Eindruck, als ich das Päckchen aufmachte. Der vorige Tester hat wohl bis zum letzten Moment ausprobiert. Auch wenn die Temperaturen draußen nicht mehr allzu hoch sind und Akkus sich bei diesen Temperaturen schnell enthalten, meldete das HTC erst einmal, dass der Akku bei 0% liegt und dringend aufgeladen werden wolle.
Aufgrund von Zeitmangel blieb das Gerät dann erst einmal bis zum Wochenende liegen. Frisch aufgeladen, hieß es dann ein wenig damit herum spielen. Die Bedienung des Android-basierenden Systems ist eigentlich relativ einfach – Ich muss dazu sagen, ich habe vorher noch mit keinem Android herumgespielt – ja solche Leute gibt es noch
, war also zum Teil neu für mich.
Insgesamt wirkt das 7-Zoll Tablet vom bekannten Smartphone-Hersteller optisch durchaus sehr edel. Mit einem Gewicht von 420 Gramm ist es dabei sogar rund 200 Gramm leichter als ein iPad 2. Zudem liegt ein kleines Leder-Täschchen bei, in dem man das Flyer sicher aufbewahren und transportieren kann. An diesem gibt es auch eine kleine Stifthalterung – Stifthalterung? Ja, denn dem HTC liegt ein “Zauberstift” (Produktname: HTC Magic Pen) bei, mit dem ihr viele interessante Sachen machen könnt.
Ihr könnt fast überall “rumkritzeln”, Notizen zu Texten oder Fotos schreiben, oder euch Text in eBooks farblich markieren – Und das in verschiedenen Farben, Stiftstärken bzw. –arten. Der Stift hat zudem zwei Funktionstasten (z.B. zum Hervorheben von Texten bzw. eine zum Löschen). Sollte Euch dieser Stift allerdings mal verloren oder kaputt gehen, liegt eine Ersatzbeschaffung bei rund 50 Euro.
Der Stift dient allerdings nicht als vollständiger Ersatz für die “geübten” Touchscreen-Finger, er soll vielmehr eine nützliche Ergänzung sein.
Die Anzeige des Touchscreens selbst finde ich sehr gut, alle Inhalte lassen sich sehr gut erkennen, der Kontrast passt. Das Lesen von eBooks macht Spaß. Auch zeigen Fotos und Videos meines Erachtens gute und lebhafte Farben. Wie gesagt, da ich noch nicht viele Erfahrungen mit Tablets sammeln konnte, gibt es meinerseits hier keine Vergleichsmöglichkeiten. Das Angry Birds spielen klappte aber übrigens auch ziemlich gut
Als Browser kam bei mir natürlich nur eine in Frage, Opera Mobile. Fix installiert, was über den Market tatsächlich auch ziemlich einfach funktioniert, lediglich ein Google Account wird zur Anmeldung benötigt.
Mein Fazit, HTC ist meines Erachtens ein sehr gutes Tablet gelungen, mit dem es Spaß macht herumzuspielen. Ich kann allerdings nicht sagen, ob ich mir das gute Teil selbst kaufen würde – auch, weil es mit rund 500 Euro zu Buche schlägt.
|
Abmessungen: |
195.4mm x 122mm x 13.2mm |
|
Gewicht: |
420 g inkl. Akku |
|
Display: |
7,8 cm Touchscreen mit 1024 X 600 Pixel |
|
Displaygröße: |
177.8 mm (7″) |
|
Interner Telefonspeicher: |
32 GB |
|
Betriebssystem: |
Android™ mit HTC Sense™ |
|
Kamera: |
5 Megapixel-Farbkamera mit Autofokus |