Monats-Archiv: Juli 2009

Neuer Werbespot zu Office 2010. Richtig cool.

Office2010_Spot Microsoft hat einen neuen Werbespot für das anstehende Office 2010 veröffentlicht. Richtig gut gelungen, wie ich finde. In dem – an einen Hollywood-Action-Streifen erinnernden -Spot werden aus Office-Programmieren (?) Geheimagenten, die auf der Suche nach einer verschwundenen Schriftart sind, die sich irgendwo zwischen “Arial und Wingdings” befindet.

Ein alter “Agent”, der trauerend am Grab von Karl Klammer steht, wird reaktiviert, um bei der Suche zu helfen.

Wenn man es nicht besser wüsste und durch verschiedene Begriffe und Anekdoten an Microsoft Office erinnert würde, könnte man meinen, tatsächlich einen Kino-Trailer für den Action-Film des Sommers zu sehen.

Wirklich gut gelungen, Microsoft. Um Lichtjahre bessere, als die letzten Spots mit denen man seine Produkte beworben hatte.

Neues von Googles ChromeOS und Microsofts Reaktion

Nachdem gestern bekannt wurde, dass Google nun doch ein eigenes Betriebssystem unter der Bezeichnung ChromeOS veröffentlichen will, gibt es natürlich verschiedenste Reaktionen. Zum einen gibt es mittlerweile Infos darüber, welche Hardware-Hersteller mit ins Boot und entsprechende Geräte entwickeln wollen: Dazu gehören unter anderem Acer, Asus, HP und Lenovo.

Gestern erst angekündigt, gibt es heute auch schon den ersten Screenshot. Hmm, nach viel sieht das noch nicht aus. Wie sich dann auf Nachfrage bei Google Deutschland herausstellte, sind es in der Tat Fälschungen.  Hätte mich ehrlich gesagt auch gewundert, gestern angekündigt, heute schon ein Screenshot. Haha.

Reaktionen zu Google Ankündigung gibt es Verschiedene. Von Begeisterung bis zu Bedenken in Sachen Sicherheit. Letzteres erwähnte ich gestern auch schon. Wie will man ein vollständig sicheres Betriebssystem bauen? Zum einen geht es wohl nicht gänzlich ohne Lücken, denn kein Programmierer der Welt kann “das perfekte System” entwickeln.

Des Weiteren baut man mE ja eigentlich nur einen Rahmen um eine bereits vorhandene Plattform herum, nämlich Linux. Dies ist von Sicherheitslücken vielleicht nicht ganz so stark betroffen, da Bug-affine Bösewichte sich eher auf Windows stürzen, 100%-ig sicher ist es aber jedenfalls nicht.

Bruce Schneier von der British Telekom bezeichnet dies sogar als “idiotische Behauptungen”. Sicher, man kann Anfälligkeiten durch intensives Testen und verschiedenster Szenarien minimieren, aber wie will oder besser kann man alle x-Millionen Möglichkeiten abfangen? Meiner Meinung nach gar nicht.

Seitens Microsoft gab es auch eine Reaktion, zumindest ist für kommenden Montag eine “große Ankündigung” versprochen, so Robert Scoble. Was es ist, darüber ist man sich uneins. “Gazelle”, eine Alternative zum Internet Explorer, meinen die einen, vielleicht ist es auch “Office Web”, eine zweite Alternative.

Jetzt also doch: Google bringt eigenes Betriebssystem

Nach vielem hin und her wurde immer wieder gemunkelt, Google plane ein eigenes Betriebssystem. Das Gerücht ist nun heute offiziell bestätigt und als Google Chrome OS angekündigt worden.

Es soll sich von den bisherigen Betriebssystemen unterscheiden, denn diese seien ja in einer Zeit entstanden, als es das Web noch nicht gab, bzw. dieses noch keine große Rolle spielte, so Google. Ein “sicheres, schnelles und einfaches” Betriebssystem soll es sein, verspricht der Suchmaschinen-Gigant.

Laut TechCrunch werfe Google damit eine “Bombe” in Richtung Microsoft. Ich bin gespannt, wie viel von dem Geplanten bis 2010 tatsächlich umgesetzt wird. Bei genauerem Lesen wird ChromeOS eigentlich nur einen Rahmensystem sein, denn das Web bildet die zentrale Plattform, in der auch die Applikationen laufen. Und auch die Basis des Systems an sich ist eigentlich gar nicht neu, denn sie basiert auf Linux. Diese wird also praktisch nur um Google-Features erweitert.

Google verspricht, dass Anwender sich auch keine Sorgen um Viren, Malware und Sicherheitslücken machen müssten, weil man die Sicherheitsarchitektur überarbeiten wolle. Ich denke, mal will die Applikationen, die der Anwender dann im Web aufruft also On-the-Fly aktualisieren. Gut, und was ist mit dem Basis-Betriebssystem, was durchaus auch Lücken aufweisen kann?

Zudem ist die Frage, legt der Anwender seinen Daten auch nur im Web ab und werden diese im System gespeichert? Wenn ich es richtig lese, liegt wohl alles im Web, damit man von überall drauf zugreifen kann. Aus Sicht der Mobilität sicherlich gut, wie sieht es mit dem Sicherheitsaspekt aus? Da muss Google mE noch ein bisschen mehr Input bringen.

Kritische Sicherheitslücke im Internet Explorer (Security Advisory 972890)

Microsoft warnt vor einer kritischen Sicherheitslücke (Security Advisory 972890), die alle Anwender des Internet Explorer in den Versionen 6 und 7 betrifft.

Da die Sicherheitslücke in ActiveX bereits in der vergangenen Woche ausgenutzt wurde, empfiehlt Microsoft ein Hotfix zu installieren. Ein Patch ist bis dato noch nicht veröffentlicht worden.

Angreifer können durch die Sicherheitslücke Zugriff auf den Rechner der Opfer gelangen, wenn diese eine entsprechend präparierte Webseite aufrufen.

Hotfix herunterladen