Monats-Archiv: Juni 2009

Windows 7 auf USB-Sticks?

Wie CNet berichtet, könnte Windows 7 möglicherweise auch auf USB-Sticks veröffentlicht werden. Hintergrund ist, das z.B. Netbooks keine optischen Laufwerke haben, sodass Anwender theoretisch auf externe Geräte zurückgreifen müssten.

Warum nicht? Windows 7 von einem USB-Stick zu installieren, funktioniert ja ohne Probleme. Microsoft bietet allerdings ja auch downloadbare Versionen von Windows an, sodass Anwender sich die Installationsdatei durchaus auch selbst auf die Sticks kopieren könnten.

Mini USB-Stick mit 16 GB

Es ist wirklich interessant, wie groß USB-Sticks inzwischen nur noch sind. Buffalo hat einen 16 GB Stick vorgestellt, der nach dem Einstecken in den PC gerade mal noch 5mm “herausguckt”, das Größte ist mittlerweile nur noch der USB-Stecker an sich. Der Preis soll bei rund 100 € für die 16 GB-Variante liegen.

buffalo_ministick

Schon hübsch, aber der lässt sich sicherlich auch leicht verlieren, vor allem weil man ihn selbst in der Hosentasche schon suchen muss ;)

Microsoft gibt Preise für Windows 7 bekannt

Microsoft hat nun die offiziellen Preis für Windows 7 in Europa bekanntgegeben. Allerdings gelten die Preise nur bis Endes des Jahres, wie viel die Ausführungen ab 2010 kosten, ist noch nicht bekannt.

Demnach kostet die “Home Premium E”-Edition 119,99 €, die “Professional E” 285,- @ und die “Ultimate”Edition ist für 299,- zu haben. Des Weiteren lässt sich die “Home Premium E” im Zeitraum vom 15. Juli bis Mitte August 2009 für 49,99 € vorbestellen.

Im Vergleich dazu: Als Vista damals auf den Markt kam, lagen die Preise etwas höher; “Vista Home Premium” kostete ungefähr 185,00 €, die “Business”-Edition (vergleichbar mit Professionell) war für rund 235,00 € und die “Ultimate”- für knapp 310 zu haben (alles Vollversionen). XP lag anno 2001 bei der “Home Edition” bei knapp 200,00 €, die “Professionell”-Edition bei gut 300,00 €

Microsoft Pressemitteilung: Windows 7 ab sofort bestellbar

Windows 7 unter minimalen Hardwarebedingungen

Das “The Windows Club”-Forum hat Windows 7 auf betagter Hardware zum Laufen bekommen, wie PC World berichtet. Der “Dinosaurier”, so der Name des PCs, auf den man ihn taufte ist ein Pentium II mit 266 MHz, 96 MB-RAM und einer 4-MB-Grafikkarte.

Bis auf die Bootzeit von 17 Minuten und einer Installationszeit von 17 (!) Stunden läuft das System zumindest ;)

Ähnliche Tests hatten andere Computer-Freaks auch damals schon mit XP und Vista durchgeführt.

Echtzeitsuchmaschine Crowdeye

Der ehemalige Microsoft-Mitarbeiter Ken Moss stellte heute eine erste öffentliche Betaversion der Echtzeitsuchmaschine Crowdeye online.

CrowdEye is a new generation of search engine which looks at the worldwide web in a new way. By tracking discussions on Twitter, we can help our users find out what’s important to them right now in real time.

Die Seite ist übersichtlich gestaltet, in die Suchmaske gibt man einen Begriff ein oder wählt aus einigen populären, vorgeschlagenen Tags.

Als Ergebnis erhält man dann populäre Blog-Beiträge und Tweets zum jeweiligen Tag. Eine Grafik zeigt die Relevanz der vergangenen Tage und in einer Tagcloud lassen sich verwandte Tags auswählen. Auch Hashtags werden unterstützt und entsprechende Tweets angezeigt.

Crowdeye

Opera@USB 10 Beta mit Opera Unite

Opera_USB Gestern hatte ich ja bereits schon Operas neues Feature “Unite” erwähnt, wer auch in der portablen Version von Opera, Opera@USB darauf nicht verzichten möchte, findet hier die aktuelle portable Version von Markus Obermair aka Miraculix

Opera Unite – Das Web neu erfinden

Opera Unite

Opera hatte vor einigen Tagen angekündigt, das Web neu zu erfinden. Heute ist die Katze aus dem Sack gelassen worden. Gut, ob das Web mit Opera Unite neu erfunden ist, sei dahingestellt, eine interessante Neuerung ist es auf jeden Fall.

Mit Opera Unite will man sich vom klassischen Client-Server-Modell trennen, denn mit der neuen Funktion ist jeder Rechner Client und Server zugleich. Anwender können über eine Plattform Inhalte wie Musik, Fotos oder Webseiten miteinander tauschen. Benötigt wird lediglich ein Opera-Account und die neuste Snapshot-Version von Opera 10.

Opera Unite

Hört sich (für manchen) unsicher an, selbst als “Server” zu fungieren, man legt allerdings Wert darauf, welche privaten Daten der Anwender mit anderen teilen möchte. Opera stellt Proxyserver bereit, wodurch es möglich ist, von Außen auf die Clients zuzugreifen.

Eins noch vorweg: Wie Karsten auch schon erwähnt, sollte darauf geachtet werden, welche Daten oder Dateien man anderen zur Verfügung stellt und nicht wahllos irgendetwas freigibt. Vor allem sollte darauf geachtet werden, dass man auch die entsprechenden Rechte an den Dateien hat, um diese weiterzugeben.

Zur Verfügung stehen momentan folgende Dienste:

  • File-Sharing zum Austauschen von Dokumenten u.ä.
  • Webserver zum Betreiben einer eigenen Webseite
  • Media Player zum Bereitstellen von Multimedia-Inhalten.
  • Photo Sharing zum Tauschen von Fotos
  • The Lounge, ein eigener Chatraum, in dem man sich mit Freunden unterhalten kann
  • The Fridge um Notizen am Kühlschrank zu hinterlassen ;)

Weitere Dienste sollen folgen, des Weiteren wird es die Möglichkeit geben, eigne Dienste zu programmieren und bereitzustellen. Infos dazu auch bei Dev.Opera.

Und so gehts, um einen eigenen Account einzurichten: