Monats-Archiv: Juli 2008

Über 25 wertvolle Microsoft Visio Links

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Ich arbeite beruflich derzeit viel mit Microsoft Visio, wie z.B. Netzwerkpläne erstellen. Da ich viel Wert aufs Detail lege, nutze ich natürlich nicht nur die Standard-Shapes (Schablonen), sondern bin stets auf der Suche nach Shapes, die von den Herstellern der Produkte bereitgestellt werden. Manchmal ist das etwas schwieriger, wenngleich man im Netz wirklich einige Perlen findet, was Shapes angeht.

Um die Arbeit für die von Euch zu erleichtern, die auch mit Visio arbeiten, habe ich hier mal eine Liste mit über 25 Links zusammengestellt, selbstverständlich kostenlose Shapes.

Allerdings möchten ich darauf hinweisen, dass einige der dargestellten Shapes nur mit Visio 2007 funktionieren, einige setzen zumindest Visio 2003 voraus.

Microsoft Links
Shapes
  • Allied Telesis
    Shapes von AT-Switchen
  • Cisco
    Zahlreiche Shapes so ziemlich Cisco-Hardware wie Routern, Switche, VPN-Konzentratoren uvm.
  • Citrix
    Citrix-Shapes zu Produkten wie XenApp, XenDesktop, XenServer, NetScaler, WANScaler, Access Gateway und einige mehr findet man auf brianmadden.com
  • Enterasys
    Shapes zu Switch vieler Baureihen wie A, B, C, E, G3, I und N
  • Juniper
    Shapes des Hardware-Herstellers Junipers
  • Microsoft (Extra)
    Via MSExchange.org bin ich auf das “Office Communications Server 2007”-Set gestoßen, das direkt von Microsoft zum Download angeboten wird. U.a. beinhaltet es verschiedene Server-, Telekommunikations- und Security-Shaps
  • MTMNet
    Nicht so auswahlreich wie VisioCafe, hat aber auch Shapes verschiedener Hersteller wie 3COM, Cisco und Juniper
  • VMWare
    Für VMWare-Shapes habe ich drei Seiten gefunden, die schöne Shapes zur Verfügung stellen.
    VMGuru, Studiographic.nl, Veeam.com
  • VisioCafe
    Die Seite VisioCafe.com ist eine wahre Fundgrube von Shapes unterschiedlicher Hersteller wie IBM, HP, Cisco, Dell oder FSC. Die Shape-Sets werden laufend aktualisiert und erweitert, ein Blick lohnt also des Öftern.
  • Watchguard
    Visio-Shapes des Firewall-Herstellers Watchguard
Weitere wertvolle Links

Wann ist ein Copycat bekannter als das Original?

Im folgenden beziehe ich mich mit der Leitfrage auf die deutschen Seiten. Deutsche Web 2.0 Seiten, nennen wir es milde ausgedrückt, orientieren sich ja leider des Öfteren an amerikanischen Vorbildern. Die Copy&Paste-Mentalität ist dort leider schon mehr oder weniger negativ aufgefallen. Nichtsdestotrotz gibt es jedes Mal erneut ein deutsches Pendant, wen ein neues Startup erfolgreich ist.

Viele eingefleischte Web-Zwei-Nuller bleiben aber meistens beim Original und nicht beim Copycat wie im Fall von Twitter, Digg oder flickr. Doch es gibt auch Ausnahmen, wo die deutschen Copycats hierzulande erfolgreicher sind, was jüngste Statistiken zeigen.

Doch warum ist das so, frage ich mich. Speziell am Beispiel StudiVZ ist ein deutlicher Trend in Richtung Copycat-Erfolg. Nutzerzahlen und Bekanntsheitsgrad sind in Deutschland stärker als das amerikanische Original Facebook, an dem sich StudiVZ und sämtliche anderen Social Networks, die nach dem selben Prinzip aufgebaut sind, orientieren. Von Facebook sprechen eigentlich nur die “Insider”, diejenigen, die das Web 2.0 (fast) von Anfang an kennen, die bloggen etc.

Facebook ist derzeit also derzeit mehr noch ein “Insider”-Social Network, meist fernab von Schülern, Studenten und den meisten anderen Jugendlichen. Doch warum ist das so?

Zug verpasst

Ein Grund, den man immer wieder findet, ist das Facebook die Einführung einer lokalisierten Version verschlafen hat und deshalb unter ferner liefen schwimmt. Als Facebook noch “schlief”, gelang es StudiVZ, dem wohl bekanntesten Pendant, durchzustarten und sich hierzulande einen Namen zu machen und bekannt zu werden. Anfangs ebenfalls noch ein “Insider” an einigen Unis, wie ich so mitkommen habe, entwickelte es sich dank viralen Marketing rasend schnell und wurde bekannt in diesen Kreisen. Mittlerweile findet man zwar bei StudiVZ, ursprünglich ja für Studenten gedacht, zwar mehr Schüler, Jugendliche und andere, von denen, so behaupte ich, die meisten noch nie eine Uni von innen gesehen haben, doch das scheint bzw, schien keinen groß zu stören.

Was einmal klappt, das klappt und dreimal, oder?

Da man dann aber zu dem Entschluss kam, das verworrene Netz zwischen Schülern, Jugendlichen und Studenten zu trennen, machte man einfach noch zweimal copy&paste und zog auch noch SchuelerVZ und MeinVZ hoch, um sämtliche Altersklassen erreichen zu können. Interessiert scheint das aber wenige zu haben, ohne die genauen Zahlen jedes “einzelnen” VZs zu kennen, denn sitzt man im Zug, sitzt in der Berufsschule oder hört sonst irgendwo Leute drüber reden, dann heißt es “Hab dich gestern bei StudiVZ geaddet”, “Bist Du bei StudiVZ?” oder “Ich habe gestern auf deine Pinnwand bei StudiVZ” geschrieben.

Spricht man die Leute mal an, fragt, warum sie bei StudiVZ sind und ob sie schonmal gehört haben, das StudiVZ im Grunde nur eine Kopie von Facebook ist, zu erhält man meistens die Antwort, dass

  • entweder ja alle Freunde bei StudiVZ seien und man deshalb auch dort sei und nicht bei Facebook
  • oder die Leute Facebook überhaupt nicht kennen, StudiVZ wandelt sich “imaginär vom Copycat zum Original”
Andere Dienste

Warum ist das nicht bei anderen Diensten so. Praktisch jeder Dienst hat sein deutsches Gegenpendant. Deutsche “YouTubes” gibt es in Form von MyVideo, Clipfish und Sevenload (obwohl Ausnahme, da Kombination von Video und Fotos, also eher etw. separat zu betrachten). Flickr hat Photocase oder auch Sevenload. Twitter erhielt gleich zu Beginn gleich dutzende “eingedeutschte” Versionen wie frazr, wamadu, sloggen, texteln etc. etc.

Warum ist hier dieses Erfolgskonzept anscheinend nicht aufgegangen? In meinen Augen wäre ein nicht unbedeutender Grund die Ursache: Die Zielgruppe. Wir dürften uns einig sein, wenn ich behaupte, dass StudiVZ bspw. (größtenteils) von einer ganz anderen Zielgruppe genutzt wird, als bspw. Twitter. Twitter ist sehr “geekig”, selbst viele Blogger halten von dem Dienst nichts, kennen den Dienst aber meistens. Die deutschen Copycats, über die man vor einem guten Jahr noch hier und dort las, sind fast vergessen, nirgends wird dort mehr drüber geschrieben, einige gibt es nicht mehr, ein paar werden noch genutzt.

StudiVZ hingegen wird von vielen Leuten genutzt, denen der Begriff “Web 2.0” meist gar nichts sagt, die auch andere Dienste nicht nutzen. Es geht nur um die schnelle Vernetzung zwischen Mitschülern, –studenten oder in den meisten Fällen einfach Jugendliche, die sogenannte “digitale Generation”. “Social Networking” selbst dürfte meist kein Begriff sein, wenngleich es aktiv betrieben wird. Die einfache Form eine Vernetzung, neue Leute kennenlernen und in verschiedenen Gruppen, zentral auf einer Seite und nicht in zig Formen, über Themen zu diskutieren.

Für mich ist dies anhand dieses speziellen Beispiels zumindest eine mögliche Begründung, dass es ein Copycat schafft, bekannter als das Original zu sein.

Hübsche Blogs bei Dr. Web

SmashingMagazine.com ist ein bekanntes Blog über alles was in irgendeiner Form mit Grafik und Fotos zu tun hat. Fast jeder Beitrag wird bei Digg weit vorne geranked. U.a. werden des Öftern auch Blogs mit schönem Design “ausgestellt”, meist allerdings nur englische.

Die Autoren findet man allerdings auch bei Dr. Web wieder, wo sie schon länger bloggen. Nun hat man sich dazu entschlossen, auf Dr. Web analog dazu die “33 schöne, deutschsprachige Blogs” auszustellen. Gelungene Sammlung, wie schon so oft auch beim SmashingMagazine. Meine persönlichen Favoriten sind davon Kulturbanause (sehr gelungen),  Pixelgraphix, sowie Franks Blog.

Hemd aus Nullen und Einsen

Via Chip entdeckt, dass es von Rhombus ein Hemd mit interessantem Muster gibt, bestehend aus “0” und “1”. Kostet allerdings 75 Dollar.

Rhombus_Hemd