Monats-Archiv: April 2008

Windows XP Service Pack 3 am 29 April?

Wie Neowin.net unter Berufung auf interne Terminpläne schreibt, gibt es wohl mal wieder einen neuen Termin für eine mögliche Veröffentlichung des Service Pack 3 für Windows XP. Als Veröffentlichkeitsdatum wird der 29. April, ja 2008 ;) , annonciert. Ob was dran ist? Man darf gespannt sein, nach den nun mehrfachen möglichen Erscheinungsterminen und den folgenden Annullierungen.

Update:

Gegenüber BetaNews.com dementiert Microsoft das angebliche Veröffentlichkeitsdatum und äußert wie auch zuvor nur das 1. Halbjahr 2008 als Erscheinungstermin.

Schwarze Loecher im Internet?

Computerwoche berichtet über eine aktuelle Studie der Universität Washington in Seattle, wonach für das verschwinden von Datenpaketen nicht immer Netzwerk- oder Serverprobleme, sondern vielmehr  „Schwarze Löcher“ verantwortlich seien.
Zwecks dessen hat das Forscherteam ein Kontrollsystem namens „Hubble“ entwickelt, dass die Phänomene erklärbar machen sollen.

[…] während einer dreiwöchigen Testphase im September 2007 [sind] rund sieben Prozent der Computer weltweit mindestens einmal von einer solchen Störung betroffen gewesen […]. Insgesamt ortete das System seitdem knapp 900.000 solcher schwarzen Löcher im Internet.

Hmm, interessant, wie schauts mit dem unendlichen Unwahrscheinlichkeitsdrive aus? :D Die “schwarzen Löcher” kann man sich übrigens auf der Projektseite anschauen

Computerwoche: IP-Nirwana: Forscher suchen schwarze Löcher im Internet

Die Welt twittert

Nicht nur Blogger twittern, auch die Zeitung DIE WELT hat nun einen eigenen Channel auf Twitter, der unter twitter.com/Weltkompakt erreichbar ist. Berichtet wird von einem Redakteur während der Produktion der neuen Ausgabe über Schlagzeilen, Titelseiten etc. (Sonntags – Donnerstags von 17 – 24 Uhr).

DIE WELT twittert

Domains verkaufen und reich werden

Zum Thema „Domaingrabbing“ oder wie werde ich reich, wenn ich mir die passenden Domain zur rechten Zeit sichere und sie einige Jahre später für ein zigfaches verkaufen kann, berichten Süddeutsche und die FAZ, als Aufhänger die für 2,6 Millionen kürzlich verkaufte Domain „pizza.com“, welche sich der ehemalige Webdesigner Chris Clark anno 1994 für 20 Dollar gesichert hatte und 14 Jahre lang brach liegen ließ

Dass sein Domainhunger damals nicht größer war, ärgert ihn. [Er bereue] jetzt schon […], in den neunziger Jahren nicht mehr Domains gekauft zu haben. (faz)

Schreibt die FAZ in Bezugnahme auf die Baltimore Sun, in der Clark sich dazu äußerte. Kann man verstehen, bedenke man, er hätte sich noch ähnliche generische Domains sichern können und diese für einen ähnlichen Preis verkaufen können. Klar, hinterher ärgert man sich immer. Ich habe mich auch geärgert, damals als Google an die Börse ging keine Aktien gekauft zu haben, obwohl ich drüber nachgedacht, die Überlegung aber wieder verworfen hatte, da ich mich in börsentechnischen Dingen nicht ausgekannt habe bzw. auskenne. Heute, nachdem man den heutigen Kurs mit dem Einstiegskurs vergleicht, ärgert man sich genauso, hätte man doch auch hier einen guten Riss machen können.

Der Autor des FAZ-Artikels, Marco Dettweiler, philosophiert, ob Deutschland nicht überlegen solle, die eigene TLD .DE zu verkaufen, wie es der kleine Südseestaat Tuvalu (.TV) vor einigen Jahren für 50 Millionen Dollar gemacht habe. So „würde wieder Geld in die leere Staatskasse gespült werden“.

Ich denke, ich fasse es wohl richtig auf, dass dies nur als Scherz zur Auflockerung des Artikels bzw. dessen Schluss abrunden sollte, da ein Vergleich kleiner Südseestaaten, von denen neben Tuvalu eine Reihe anderer ebenfalls ihre TLD verkauft haben (.VU, .TC ….) nicht mit einer Domainhochburg wie Deutschland (12.003.828 registrierte .DE-Domains; Quelle: Denic / Stand: 15.04.2008) zu vergleichen ist. Was solle schließlich mit all den bereits registrierten Adressen passieren? Vor allem würden mE die SEOs lautstark protestieren, da sie ihren jahrelang erarbeiteten Pagerank verlieren würden ;)

Jake Winebaum und Sky Dayton […] wurden belächelt und verspottet, als sie im Jahr 1999 für 7,5 Millionen Dollar die Domain business.com kauften. (sd)

Wie die Süddeutsche weiter schreibt, verkauften die beiden die Domain später für 350 Millionen Dollar und dürften dann wohl die beiden gewesen sein, die gelacht haben. Aber hier bewahrheitet sich mal wieder der alte Spruch „Wer wagt, der gewinnt“.

In den USA gelte eine wertvolle Domain, die man besitzt zur vernünftigen Form der Altersvorsorge, schreibt die Süddeutsche und schließt den Artikel mit dem Satz und Bezug auf genannte Domains wie sex.com, poker.com und pizza.com

Man könnte daraus schließen, dass es im Internet vor allem um Trinken, Zocken und die körperliche Liebe geht. Aber das stimmt natürlich nicht. (sd)

Naja, ganz falsch ist diese Annahme mE sicherlich nicht, denn wahrscheinlich hätte sich das Internet, vor allem das WWW, nicht so durchsetzen können oder Position einnehmen können, hätte diese Aspekte gefehlt. Letztens hatte ich gelesen, dass es bei der VHS wohl ähnlich gewesen, hätte sich nicht die Ü18-Abteilung aus der Videothek daraufgestürzt.