Microsoft Windows Server

Neulich stellten wir auf einigen Servern fest, dass es Probleme mit MSI-Installern beim Aktualisieren oder Deinstallieren gab (u. a. erhielt man den MSI Fehler 1719 – „Auf den Windows Installer-Dienst konnte nicht zugegriffen werden“) . Das Problem trat unabhängig auf verschiedenen Windows Server 2012 R2 Servern auf, die unterschiedliche Applikationen betrieben.

Nach einiger Recherche in den Systemen konnte der Schuldige ausgemacht werden: KB3139923, welches kürzlich installiert wurde und zu welchem sich zu diesem Zeitpunkt keine negativen Aussagen im Web finden ließen, war für die Probleme verantwortlich. Nach der Deinstallation des Patches. Eigentlich sollte KB3139923 Probleme mit MSI-Installern beheben, in diesem Fall verursachte es welche, die es vorher nicht gab.   :roll:

Im TechNet-Forum gibt es diesbezüglich inzwischen auch einen Thread. Hier wird ferner vermutet, das Problem von KB3139923 trete bei fehlendem KB3072630 auf. Den Zusammenhang muss ich nochmal nachprüfen, zumal über KB3072630 aber auch diverse negative Anmerkungen im Web zu finden sind.

Vivaldi Logo

Über ein Jahr ist es nun her, seit ich mir Vivaldi erstmalig anschaute und als würdigen Opera 12 Nachfolger für mich handelte. Endlich hat das Team um Jon von Tetzchner, Ex-CEO von Opera Software, den Vivaldi Browser final fertiggestellt und in der Version 1.0 veröffentlicht.

Vivaldi versucht sich von anderen Browsern in Sachen Funktionsvielfalt abzuheben, ganz so wie es zu früheren Zeiten des Opera Browsers auch der Fall war. Frühere Opera-Fans (also bis Version 12.18) werden (endlich) einige bekannte Funktion wiederentdecken, die im Zuge des „neuen“ Opera Browsers (ab Version 15) verloren gingen.

Dazu gehören u.a. das Sidepanel samt Notizfunktion, Mausgesten und Hotkeys (F2 yeah aka Quick Commands), die Anordnung der Tableiste (z. B. oben oder an der Seite), Tabgruppierung und vieles mehr. Ich hoffe noch auf weitere Funktionen wie z. B. das gute alte „Opera-Kontextmenü“ mit seinen speziellen Einstellungen,

Vivaldi Browser - Beta-Version

Vivaldi Browser – Beta-Version

Praxisbuch IT-Dokumentation von Manuela und Georg Reiss

Gliederung und Inhalt

Das Thema Compliance rückt in vielen IT-Abteilungen immer stärker in den Vordergrund. Gesetzliche Auflagen, Zertifizierungs-Anforderungen von Kunden und jüngste Ereignisse im Umfeld von Cybersecurity fordern die IT auf, sich stärker mit Themen wie Betriebs- oder Notfalldokumentation zu beschäftigen.

Am „Markt“ existieren verschiedenste gesetzliche Auflagen z.B. durch KonTraG, SOX, TMG oder das BDSG. Daneben gibt es verschiedene Rahmenwerke, Normen und Standards wie die BSI IT-Grundschutz-Standards, die ISO 27000 Normenreihe oder ITIL.

Die Autoren Manuela und Georg Reiss greifen auf über zwanzig Jahre Erfahrung im Bereich IT-Dokumentation zurück und vermitteln dem Leser einen gut strukturierten Überblick über das Thema Betriebs- und Notfalldokumentation in ihrem Buch „Praxisbuch IT-Dokumentation„. Dabei liefern die Autoren keine betriebsfertigen Vorlagen, was aufgrund der Einzigartigkeit eines jeden Unternehmens auch nicht möglich wäre. Vielmehr erläutern sie ausgiebig die Eckpunkte zur Erreichung von Compliance-Anforderungen in einem Unternehmen. Die Inhalte der wichtigsten Rahmenwerke und Normen wie ISO 27001 oder die BSI-Grundschutzkataloge werden ebenfalls besprochen.

Ein weiteres Kapitel stellt diverse Tools vor, die IT-Abteilungen beim Aufbau und der Anfertigung von Dokumentationen unterstützen sollen. Dazu gehören Tools wie Docusnap, FaciPlan, ViFlow oder i-doit. Die 20 Seiten, welche sich ausgiebig mit der Erläuterung von Word-Funktionen zur Erstellung der Dokumentation beschäftigten, hätte man sich aus meiner Sicht allerdings sparen und sinnvoller verwenden können. Bei der zu erwartenden Zielgruppe des Buches darf ein profundes Vorwissen im Umgang mit dem Microsoft Office Paket erwartet werden.

Aufmachung, Extras und Preis

Das „Praxisbuch IT-Dokumentation“ verfügt über ein Lesezeichen und ein Softcover. Die einzelnen Kapitel sind aus meiner Sicht gut strukturiert, mehrere Tabellen und MindMaps zu den jeweiligen Themen runden die Übersicht ab. Für 45 Euro liefert das Buch eine sehr gute Übersicht und Einstieg über die verschiedenen Thema zur Betriebs- und Notfalldokumentation im Rahmen von Compliance und Zertifizierung. IT-Administratoren, die sich gezielter mit bestimmen Standards wie der ISO 27000 Reihe beschäftigen (müssen), werden zu ergänzender Literatur greifen (müssen).

Wie (löblicherweise) von Hanser üblich, wird jedem Käufer des Buches auch eine (personalisierte) eBook-Variante spendiert, die nach Eingabe eines individuellen Codes auf der Webseite des Verlages heruntergeladen werden kann.

Praxisbuch IT-Dokumentation von Manuela und Georg Reiss

Praxisbuch IT-Dokumentation von Manuela und Georg Reiss

Fazit

Mir hat das Buch „Praxisbuch IT-Dokumentation“ von Manuella und Georg Reiss insgesamt sehr gut gefallen. Außerdem hat es mich während der Erstellung meiner Bachelor-Thesis, welche sich mit dem Thema Notfallmanagement beschäftigte, begleitet und vielfach ergänzend unterstützt. Ich kann es jedem empfehlen, der sich zunächst einen breiteren Überblick über die Materie verschaffen will, um danach ggf. auch mit ergänzender Literatur einsteigen zu können.

P.S.: Schaut auch in meiner Leseecke vorbei, wo ihr neben diesem Werk noch weitere lesenswerte Literatur findet. 

NetApp

Sicherlich habt ihr auch die Schlagzeilen über die jüngste Ransomware Locky gelesen. Cryptolocker und Teslacrypt, die Pest. Locky anscheinend noch schlimmer. Wie viele andere nistet sich Locky auf dem Client ein, schaut aber auch noch links und rechts, was es so auf Dateiservern im Firmennetzwerk verschlüsseln kann. Nahezu jeder Anwender dürfte Zugriff auf entsprechende Projekt- oder Abteilungslaufwerke haben und schon nimmt das Unheil seinen Lauf. Auch wenn sich hoffentlich relativ zügig Backups einspielen lassen und der oder die verseuchten Clients aus dem Netzwerk entfernen lassen, heißt es erstmal wieder extra Stunden investieren.

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